Der SC Potsdam veranstaltete die 4. Special Olympics in Potsdam

Am 19. und 20. Juni 2015 richtete der SC Potsdam e.V., in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Special Olympics Berlin/Brandenburg, dem SCL Berlin e. V., der Gemeinnützigen Diakoniegesellschaft Hermannswerder, der Fachschule für Sozialwesen Hermannswerder, dem Oberstufenzentrum Johanna Just und der Gesundheitsakademie des Klinikums Ernst-von-Bergmann, die 4. Special Olympics der Leichtathletik aus. Zusätzlich wurden zum ersten Mal Badminton und Boccia angeboten sowie ein Demonstrationswettkampf im Kraftdreikampf. 150 Athleten mit geistiger oder mehrfacher Behinderung aus Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern nahmen daran teil.

Für die Besten unter ihnen bestand dabei die Möglichkeit, sich für die Nationalen Spiele 2016 in Hannover zu qualifizieren. Des Weiteren gab es auch einen großen athletischen Mitmach-Parcours. Dieser forderte nicht nur Geschicklichkeit von jedem Teilnehmer, sondern auch das Bemühen, persönliche Grenzen zu überwinden.

Special Olympics wurden 1968 von Eunice Kennedy-Shriver, einer Schwester John F. Kennedys, in Amerika ins Leben gerufen, um Menschen mit geistiger Behinderung die Teilnahme an sportlichen Wettbewerben zu ermöglichen. In diesem Sinne haben sich auch die aktuellen Veranstalter, der SC Potsdam und die Berliner Special Olympics Deutschland, Solidarität, Toleranz und Nächstenliebe auf die Fahnen geschrieben und möchten allen Menschen die Chance geben, sportlich miteinander zu wetteifern. Unterstützt werden sie dabei von der gemeinnützigen Diakoniegesellschaft Hermannswerder sowie von der Fachhochschule für Sozialwesen.

Mit dem traditionellen Special-Olympics-Eid: „Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben“, wurde die Veranstaltung am Freitag um 12 Uhr im Stadion am Luftschiffhafen von Minister Günther Baaske, dem Schirmherren, persönlich begleitet.