Großzügige Geburtstagsgäste ermöglichen gute Gaben

SC-Potsdam-Präsident Torsten K. Bork löst seine Versprechen vom 50. Geburtstags-Ehrenempfang ein

Zum 50. etwas Gutes tun – das sagte sich der Präsident des SC Potsdam, Torsten K. Bork. Die 50 Gäste seines Ehrenempfangs Ende Januar bat er anstelle von Geschenken um eine Spende für drei wohltätige Projekte, die er unterstützen wollte:

einen Defibrillator für die Trainingsräume in seiner Vereinsgeschäftsstelle im Kirchsteigfeld, verschiedene Multimediageräte für das Hospiz Potsdam auf Hermannswerder und neue Spielzimmermöbel für die Kinderstation des Potsdamer Klinikums Ernst von Bergmann.

Jetzt ist es so weit: gleich alle drei Projekte konnte Bork erfolgreich umsetzen – dank der großzügigen Spendenbereitschaft und Unterstützung seiner insgesamt über 250 Gäste beim Ehrenempfang. „Das ist wirklich wunderbar“, so Bork, „es waren Projekte in unserer Landeshauptstadt, die mir alle wirklich sehr am Herzen lagen. Deshalb habe ich sie auch in den Focus meines Ehrenempfangs gerückt. Doch dass meine Gäste so großzügig waren, das hat mich sehr überrascht und gefreut.“

So ist die Geschäftsstelle des SC Potsdam als größter Sportverein des Landes Brandenburg nun mit einem Defibrillator ausgestattet. Dort trainieren auch viele Gruppen im Reha-Sport, Behindertensport und Herzgruppen. Die Handhabung des modernen, automatisierten Gerätes ist so einfach, sodass sogar für ungeübte Personen keine Einweisung nötig ist. Der zuständige Abteilungsleiter Breitensport beim SC Potsdam, Christian Gerber, freute sich bei der Übergabe des Defibrillators, dass der Verein nun für einen Notfall bestens ausgestattet ist: „Natürlich hoffen wir immer, dass wir ihn nicht benötigen. Aber wenn ein solcher Fall eintritt, dann zählt wirklich jede Sekunde.“

Auch für das Hospiz in Potsdam-Hermannswerder ging durch Torsten Bork ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Mit dem Spendengeld konnte moderne Multimedia-Technik gekauft werden: DVD- und CD-Player aber auch einige Stehlampen. Für Torsten Bork war die Ausstattungserweiterung des Hospizes ein sehr wichtiges Anliegen: „Mit diesen Multimedia- Geräten und den Lampen möchte ich einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass im Hospiz auch der letzte Lebensabschnitt so angenehm wie möglich wird.“ Hier können die Menschen nun auch die eigenen CD`s hören und Filme auf DVD anschauen.

Und profitiert hat auch die Kinderstation des Potsdamer Klinikums Ernst von Bergmann. Hier gab es von dem Geld neue Möbel für das Spielzimmer. Die bisherigen waren 17 Jahre alt, verschlissen und verblasst. Jetzt erstrahlt das Spielzimmer wieder in frischen Farben und lädt die jungen Patienten ein. Prof. Dr. Michael Radke, der Leiter der Kinderklinik, ist froh über dieses Geschenk: „Es ist großartig für die Kinder, dass sie nun hier wieder ganz toll spielen können. Für ihren Genesungsprozess kann eine solche Ablenkung ausgesprochen förderlich sein.“ Beteiligt am Gelingen war auch das Potsdamer Möbelhaus Porta, das dieses Vorhaben unterstützt hat.

An dieser Stelle möchte sich der Jubilar auch noch einmal ganz herzlich bei allen Fördernden, Partnern und Spendern bedanken, denen die erfolgreiche Realisierung der Spendenprojekte zu verdanken ist.