Starker Fight, nur ein Punkt

Zwei enge Partien lieferte sich unser Herrenteam am Samstag in der Kleinfeld-Verbandsliga gegen den RSV Mellensee und die erste Mannschaft des Berliner FK. Am Ende zweier intensiv geführter Spiele konnten wir dennoch nur einen Punkt mitnehmen.

Den Beginn des ersten Spiels gegen den RSV Mellensee verschliefen wir und lagen nach zehn Minuten folgerichtig mit 2:0 hinten. Es bedurfte einiger Weckrufe in den eigenen Reihen, bis durch Max und Oli zur Halbzeit endlich der Ausgleich erzielt werden konnte. In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein spannendes und umkämpftes Spiel, dem es an einigen Stellen an Struktur fehlte. Nichts desto trotz konnte uns unser Schwede mit zwei weiteren Treffern und dem zwischenzeitlichen 4:4 im Spiel halten, bevor uns zwei Minuten vor Schluss eine Zeitstrafe außer Tritt brachte. Prompt folgte das 5:4, das nur zehn Sekunden vor der Schlusssirene durch Matti nach einer wirren Situation im gegnerischen Slot ausgeglichen werden konnte. Das brachte uns immerhin einen Punkt und führte uns ins Penaltyschießen, das dann leider verloren ging.

In das Spiel gegen den BFK starteten wir ideal mit drei frühen Toren durch Lukas, erneut Oli und Max. Anschließend folgten ganze sieben Gegentore innerhalb von acht Minuten, was nicht unbedingt an einer schlechten Potsdamer Verteidigung sondern vielmehr an einer erstklassigen Chancenverwertung des BFK lag – jeder Schuss passte genau. Unglücklicherweise parierte in dieser Phase die gegnerischen Torhüterin jede hundertprozentige Torchance – demotivierend. Zwei Minuten vor der Pause wurde unser Team plötzlich geschwächt: Nach einem hohen Schläger, der Lene direkt ins Gesicht traf, musste sie mit einem Cut an der Unterlippe verletzungsbedingt ausscheiden. Die folgende 5-Minuten-Strafe brachte uns über ein gut aufgezogenes Powerplay und dem daraus resultierenden 7:7 jedoch wieder ins Spiel. Trotz eines ärgerlichen Gegentors in Überzahl und einem erneuten Drei-Tore-Rückstands kämpften wir uns erneut ins Spiel zurück. Bei einem Stand von 11:12 vergaben wir in der letzten Szene des Spiels erneut eine Großchance, womit ein aufregendes Spiel einen dramatischen Abschluss fand. Am Ende ärgerten wir uns über die vergebenen Torchancen, freuten uns aber über die neue Erfahrung, auch ein solch spannendes Spiel auf Augenhöhe führen zu können. Ein zweites Penaltyschießen hätte wohl ohnehin niemand ohne graue Haare überstanden.