Fünf Deutsche Meistertitel für SCP-Leichtathleten

Mit dem Gewinn von fünf Meistertiteln und weiteren sieben Medaillen kehrten die Potsdamer Leichtathleten von den Deutschen Meisterschaften (U20/U18) aus Rostock zurück. Dabei gelang es Leni Freyja Wildgrube, den gewagten Spagat zwischen Stabhochsprung und 100 m Hürden zu meistern.

Die U18-Europameisterin mit dem Stab siegte souverän und distanzierte mit übersprungenen 4,10 m die Konkurrenz. Über die Hürden startete sie in der U20 und holte mit 13,93 Sekunden Silber. „Die höheren 84-Zentimeter-Hürden liegen mir auch besser“, bemerkte die Sportschülerin. Einen Ehrenpreis des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) erhielt Leni Freyja Wildgrube während der Titelkämpfe für den 2018 in Ungarn errungenen Europameistertitel im Stabhochsprung. Stabhochsprungkollege Ole Perske (U20), der wie der Titelträger 4,60 m bewältigten konnte und wie Wildgrube bei Toralf Neumann trainiert, wurde Zweiter.

Souverän auch die Auftritte der Geher, denn alle fünf eingesetzten Athleten errangen Podestplätze. Gold ging an Niklas Richter (U20/10 000 m, 47:09,00 min), Julia Richter (U20/5000 m, 23:16,69 min) sowie Johannes Frenzl (U18/5000m, 22:23,21 min). Vizemeister wurde Jakob-Johannes Schmidt (U18/5000 m, 23:04,41 min) und Bronze ging an Josephine-Alisa Grandi (U20/5000m, 26:46,25 min).

Seiner Favoritenrolle wurde 400-m-Läufer Jean-Paul Bredau (U20) gerecht, er lief die Stadionrunde in 47,18 Sekunden und gewann den Titel. Im Finale über 400 m Hürden holte Justus Ringel (51,48 s) Silber, gleiches gelang über 200 m Dominik Wache (21,78 s). Hochspringer Jonas Pomsels (U18) wurde für seinen 2,01-m-Sprung mit Platz drei belohnt. Im Wurfbereich gingen die SCP-Athleten leer aus.

GP/MAZ / SC Potsdam