Drei Weltrekorde, neun Deutsche Rekorde und 59 Medaillen in Remscheid

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Remscheid hat das Paralympische Schwimmteam ordentlich abgeräumt. „Mit den Erfolgen können wir motiviert ins Riojahr 2016 starten und perspektivisch optimistisch auf die nächsten Jahre bis zu den Paralympics Tokyo 2020 und vielleicht Hamburg 2024 schauen“, sagt Trainerin Dörte Paschke. Die DKM sind der erste große Wettkampfhöhepunkt des aktuellen Trainings- und Wettkampfjahres und gelten als Standortbestimmung für das bisherige Training.

Torben Schmidtke hat gleich drei Weltrekorde, jeweils in den Disziplinen 50, 100 und 200 Meter Brust erreicht. Damit ist er der erfolgreichste Teilnehmer der DKM. Lucas Karle und Andre Lehmann haben gemeinsam für neun Deutsche Rekorde gesorgt. Insgesamt bringt das Team 59 Medaillen mit nach Hause, das sind zehn mehr als im vergangenen Jahr. Allein 23 davon sind Gold, 15 sind Silber und 21 Bronze.

In der Jugendwertung holte das Team 12xGold, 10xSilber und 12xBronze. In der offenen Wertung gab es 11xGold, 4xSilber und 6xBronze. Allein 8 mal holte Felicia Laberer Gold und ist damit die erfolgreichste Juniorin der Abteilung im Verein; mit 1x Gold, 4x Silber und 4x Bronze ist Julian Hiersche der erfolgreichste Junior. Medaillen holten außerdem Jasmin Beutler, Julia Bosecker, Maximilian Kordes, Antonia-Isabelle Marre, Jan Schreiber, Nele Sorgatz, Klaus Steinhauer und Anton Zschemisch.

In der Staffel holte das Schwimmteam 3xGold – sowohl in der Distanz 4x100m Freistil weiblich/männlich wie auch in 4x50m Lagen männlich. Staffelsilber gab es in der Distanz 4x50m Lagen weiblich. Mit Maike Naomi Schnittger fiel leider eine der erfolgreichsten Schwimmerinnen krankheitsbedingt aus.

„Ohne ein großes Team an engagierten Unterstützern würden diese Erfolge nicht erreicht werden können“, sagt Paschke. „So möchten wir allen riesig danken, die uns bisher auf dem Weg begleitet haben und freuen uns auf die weitere Arbeit.“