Paralympische Schwimmer holen Doppel-Bronze bei WM in Glasgow

Mit großem Erfolg haben die paralympischen Schwimmer die diesjährigen Weltmeisterschaften in Glasgow gemeistert: Torben Schmidtke und Maike Naomi Schnittger erschwammen sich das Siegertreppchen und brachten Bronzemedaillen mit nach Hause.

Die 50 Meter Freistil absolvierte Maike in 00:28,29 Minuten, eine neue persönliche Bestzeit und die drittbeste Zeit im Wettkampf. Beim 400 Meter Freistil schrammte sie mit einer Zeit von 4:42,06 Minuten knapp an Bronze vorbei. Mit 01:01,74 Minuten beim 100 Meter Freistil landete sie in der Disziplin auf dem 6. Platz – zufrieden war sie damit nicht, denn ihre Bestzeit verpasste sie im Finallauf.

Torben schaffte die 100 Meter Brustschwimmen in 01:23,13 Minuten und sicherte sich hier Bronze. Laut Trainerin Dörte Paschke galt er eigentlich ein Silberkandidat. Jedoch hat er die erste Bahn etwas „verschlafen“. „Die zweite Bahn verlief sehr gut, aber am Ende fehlte ein Quäntchen Glück.“ Im 400 Meter Freistil landete Torben mit 04:52,83 Minuten auf Rang 9. Gern wäre er in der Disziplin ins Finale gekommen, so Paschke.

Insgesamt herrschte eine schwierige WM-Atmosphäre: An den ersten Tagen kam trotz vieler Zuschauer wenig Stimmung in der Halle auf. Das änderte sich erst an den letzten beiden Tagen, als die Briten das Konzept änderten, Musik einspielten, Maskottchen als Unterstützung einsetzten und die Sprecher die Zuschauer motivierten.

Das erfolgreiche Abschließen der WM in Glasgow bedeutet nun im Anschluss bis Mitte August das letzte große „Luftholen“ vor dem Start ins harte Vorbereitungsjahr für die Paralympics in Rio.