Information

Die Abteilung Kunstturnen des SC Potsdam ging am 01. Juli 1999 aus dem OSC Potsdam hervor. Aktuell zählt sie rund 250 Mitglieder, davon haben sich etwa 30 dem Leistungssport verschrieben. Bereits seit1950 ist das Kunstturnen in Potsdam beheimatet, so kann es auf eine langjährige medaillenreiche Tradition verweisen: Den größten Erfolg erreichte Holger Behrendt mit der Goldmedaille an den Ringen bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul. Danach folgten der Weltmeistertitel von Jörg Behrend am Sprungpferd 1989 und der von Ralf Büchner am Reck 1991. 1996 verpasste Andreas Feigel nur knapp die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Atlanta.

Wie schwer und doch ergreifend das Turnen ist, weiß ein Jeder schon aus dem Sportunterricht: Zur Perfektion gelangt man nur mit Talent, Ehrgeiz und Förderung. Alle genannten erfolgreichen Turner waren ehemals Schüler der Kinder- und Jugendsportschule, dem Vorgänger der sportbetonten Friedrich-Ludwig Jahn-Gesamtschule in Potsdam.

Heute noch baut die Abteilung Turnen auf eine gute Zusammenarbeit mit einem adäquaten Schultyp in Cottbus, um unseren besten Turnern eine weitere optimale sportliche sowie schulische Ausbildung zu sichern, denn dort läuft die Talentförderung ab der 5. Klasse. Aushängeschild unserer Abteilung war die Bundesligamannschaft, die seit der ersten Teilnahme 1991 ununterbrochen in der 1. Turnbundesliga vertreten war und seit 1999 – 2002 in der 2. Liga turnte.

Gegenwärtig liegt der Schwerpunkt der Ausbildung in der Nachwuchsförderung.
Hier beginnt die Abteilung, unterstützt von der seit 2006 gegründeten DTB-Turn-Talentschule, und durch die Kooperation mit der sportorientierten Zeppelin-Grundschule, mit einer zielgerichteten leistungssportlichen Ausbildung. Und da im Kunstturnen alles ein wenig früher losgeht, beginnen die Mädchen mit 3 und die Jungen mit 4 Jahren.
Seit dieser Zeit wurden von den Mädchen und Jungen bei den Wettkampfhöhepunkten (Nordostdeutsche, Berlin-Brandenburgische und Brandenburgische Meisterschaften) weit über 100 Titel und viele weitere Medaillen erturnt.