Auftakt mit Schick und Pep – Volleyball-Bundesligist präsentiert das Team

Auf dem Laufsteg machten die Volleyballerinnen des SC Potsdam Freitagabend schon einmal eine gute Figur. Rockige Musik und eine Lasershow untermalten den Einmarsch der Spielerinnen bei der offiziellen Präsentation der neuen Mannschaft für die Bundesliga-Saison 2014/15.

Potsdam/ MAZ. Auf dem Laufsteg machten die Volleyballerinnen des SC Potsdam Freitagabend schon einmal eine gute Figur. Rockige Musik und eine Lasershow untermalten den Einmarsch der Spielerinnen bei der offiziellen Präsentation der neuen Mannschaft für die Bundesliga-Saison 2014/15. In schicker Abendgarderobe und mit flotter Frisur hätte das Ensemble mit den langen Beinen fast dem Fernsehballett Konkurrenz machen können. Einen „Blockbuster“ wollen die Damen mit Pep aus der Filmstadt aber eher auf dem Volleyballfeld zelebrieren.

Ex-Nationalspielerin Kathy Radzuweit, die nach einem Jahr Pause von Trainer Alberto Salomoni wieder zum Kapitän der Mannschaft bestimmt wurde, sagte: „Ich freue mich auf die neue Saison.“ Der italienische Chefcoach ergänzte: „Die Stimmung im Team ist gut. Unsere große Herausforderung wird die Meisterschaft. Wie in der vergangenen Saison wollen wir wieder die direkte Playoff-Qualifikation schaffen.“ Das heißt also mindestens Platz sechs in der Hauptrunde. Unter dem Motto „Power, Leidenschaft, Leichtigkeit und Konstanz“ wird der SC Potsdam in die am 22. Oktober in Aachen beginnende Erstliga-Saison starten. „One spirit, your club“ stand in großen Lettern auf der Videoleinwand. Mit dem einigenden Teamgeist will die Multikultitruppe aus acht Nationen – feierlich wurden die Nationalflaggen aus den Heimatländern präsentiert – möglichst schnell für Furore sorgen.

Erste Gelegenheit hatte sie gleich gestern. Nach der kurzen Umkleide ging es in den roten Jerseys und Hosen aufs Feld. Gegen den Bundesliga-Rivalen Köpenicker SC stand vor 650 Zuschauern beim 3. Internationalen Potsdamer Volleyball-Masters der erste Test an. Zwar fehlten mit Mittelblockerin Bernarda Cutuk, Außenangreiferin Lizbeth Sainz (beide WM) und der Kolumbianerin Ivonne Montano noch drei wichtige Spielerinnen, aber der neuformierte Sechser zeigte beim 2:0 (25:18, 25:21) gute Ansätze. Nikola Radosova kam nach ihrem Kreuzband-riss erstmals zum Kurzeinsatz. Mit der aus Potsdam stammenden Antonia Kampke wurde eine weitere Spielerin getestet.

Von Peter Stein (MAZ)

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