Drei Stammkräfte fehlen gegen Hamburg

Der SC Potsdam spielt am Samstag um 18 Uhr beim VT aurubis Hamburg. Trainer Alberto Salomoni muss am fünften Spieltag gleich auf drei seiner Stammkräfte verzichten.

Kapitänin Kathy Radzuweit fehlt nach wie vor wegen eines Fingerbruchs, zudem fehlen die Neuzugänge Seomara Sainz und Ivonee Daniela Montaño.

Die Mexikanerin und die Kolumbianerin sind mit ihren Nationalteams bei der Südamerika-Meisterschaft in Mexiko und kommen erst am 23. November zurück nach Potsdam. Das bedeutet für den Italiener, der es bereits aus den vergangenen drei Saisonen beim SC gewohnt ist, zu improvisieren. Gegen den aktuellen Tabellenachten könnten die Potsdamer wie bereits im dritten Satz im Heimspiel gegen Suhl auflaufen: Lisa Gründing übernimmt die Mittelblocker-Position von Kathy Radzuweit, Michala Kvapilová rückt für Montaño auf Diagonal und auf Außen greifen Jessica Rivero und Nikola Radosova an. Libera Lisa Rühl gilt ebenso gesetzt wie Zuspielerin Giulia Carraro und Mittelblockerin Bernarda Cutuk. Um das Spiel kräftemäßig mit dem dünnen Kader durchzustehen, setzte das Trainer- und Betreuerteam in dieser Woche auf weniger Trainingseinheiten. Am Mittwoch wurde intensiv trainiert, Donnerstag und Freitag ein etwas weniger intensives Training, am Samstagnachmittag steht eine letzte Einheit in der Hamburger CU-Arena auf dem Plan.

„Wir wollen natürlich auch in Hamburg gewinnen“, sagt Teammanager Eugen Benzel, der auf die Qualität seines Kaders baut. „Natürlich fehlen uns drei wichtige Spielerinnen, aber wir sind in diesem Jahr sehr gut aufgestellt.“

Doch auch die Hamburgerinnen sind in dieser Saison deutlich stärker als im Vorjahr. Als Tabellenletzter der vergangenen Saison haben sie das Team nahezu komplett ausgetauscht. Einzig Diagonalspielerin Nina Braack ist aus dem Vorjahresteam noch dabei. Dirk Sauermann – früher einmal Co-Trainer von Alberto Salomoni, als dieser bei Bayer Leverkusen Trainer war – übernahm das Traineramt von Helmut von Soosten. „Hamburg könnte die Überraschung der Saison werden“, sagte SC-Trainer Alberto Salomoni noch vor Saisonbeginn. Mit nur einem Sieg aus vier Spielen konnten sie diese Aussage allerdings noch nicht ganz bestätigen. Nur ein 3:1-Erfolg gelang bisher gegen den VCO Berlin. Mit jeweils 1:3 mussten sich die Hamburgerinnen gegen Suhl, Schwerin und Stuttgart geschlagen geben. Zuletzt zeigten sie gegen Stuttgart zudem eine indiskutable Leistung in den ersten beiden Sätzen und werden nun gegen Potsdam alles daran setzen, dies wieder gut zu machen.

In der vergangenen Saison gewann der SC Potsdam das Hinspiel zu Hause knapp mit 3:2, in Hamburg war es beim 3:0 eine klare Angelegenheit für die Salomoni-Truppe.

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