Einzug ins Viertelfinale geschafft

Mit einem klaren 3:1-Sieg (25:16; 19:25; 25:20; 25:13) beim Zweiligisten NaWaRo Straubing am Samstagabend ist der SC Potsdam in die nächste Runde des DVV-Pokals eingezogen. Im Viertelfinale wartet nun der Dresdner SC auf die Potsdamerinnen.

Cheftrainer Davide Carli wollte die Partie beim Spitzenreiter der 2. Bundesliga Süd nicht unterschätzen und schickte von Anbeginn seine beste Startsechs aufs Parkett: Marta Drpa, Ivona Svobodnikova, Lisa Gründing, Anne Hölzig, Natasa Cikiriz, Denise Imoudu und Libera Sophie Dreblow. Schon im ersten Satz war der Klassenunterschied beim Zwischenstand von 11:4 deutlich zu erkennen, doch Straubing bot seinen Zuschauern einen starken Fight und kämpfte um jeden Ball. Trotz des ersten Satzverlustes bei 25:16 steckten die Gastgeberinnen nicht auf und zeigten in Satz zwei ihr ganzes Können. „Im ersten Satz hatten wir die komplette Kontrolle“, sagt Davide Carli. „In Durchgang zwei hat uns dann etwas Spannung gefehlt und wir haben die Sicherheit verloren.“ Das nutze Straubing und holte den Satz nach den Zwischenständen von 13:10, 21:14 beim 25:19 auf sein Konto.

In der 10-Minuten-Pause gab es eine klare Ansprache in der Kabine, verriet der Potsdamer Trainer. „Wir haben noch einmal die wichtigsten Dinge besprochen und gesagt, was wir besser machen müssen“, so Carli. Und so fanden Ivona Svobodnikova und Co. wieder ihren Rhythmus. Den dritten Satz sah Davide Carli als Schlüsselsatz: „Straubing hatte hier seine Chance. Wir mussten ganz schön kämpfen und unseren besten Volleyball zeigen. Es war ein harter Gegner.“ Potsdam behielt dennoch die Oberhand und gewann den dritten Satz mit 25:20.

Der vierte Satz schien mit 25:13 reine Formsache für den Erstligisten, doch „Charlie“ zollte dem Gegner auch hier seinen Respekt „Es war nie leicht für uns.“ Zum Ende des Spiels wechselte er zudem Natalie Wilczek ein. Die 17-Jährige feierte ihr Debüt im Erstligateam des SC Potsdam. „Sie hat es sich absolut verdient“, so Charlie.

Im Viertelfinale wartet nun ein anderes Kaliber auf die Potsdamerinnen. „Dresden ist ein harter Gegner. Es ist ein Topspiel“, sagt Davide Carli. „Das wird sehr schwer für uns, aber jedes Spiel ist anders. Wir haben schon gegen Dresden gewonnen, aber auch verloren in der vergangenen Saison. Im Pokal ist jedes Spiel ein Finale.“

Die Konzentration gilt nun jedoch erst einmal dem Bundesliga-Heimspiel gegen Wiesbaden am kommenden Sonntag, dem 19. November. Anpfiff ist bereits um 16.30 Uhr in der MBS-Arena.

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