SC Potsdam empfängt im Topspiel den Rekordmeister aus Schwerin

Der SC Potsdam empfängt am Samstagabend um 18.30 Uhr zum Topspiel des Wochenendes den Rekordmeister, Schweriner SC, in der MBS-Arena. Als aktueller Tabellendritter sind die Potsdamerinnen mit vier Siegen in fünf Spielen nahezu perfekt in die Saison gestartet.

Schwerin ging aus allen fünf Spielen als Sieger vom Parkett. Zuletzt tat sich das Team von Felix Koslowski gegen Stuttgart allerdings etwas schwer. Mit 0:2 lag das Team, welches mit vielen Nationalspielerinnen bestückt ist, zunächst zurück, am Ende gelang ihnen allerdings doch noch nach zweieinhalb Stunden der 3:2-Erfolg.

SC-Teammanager Eugen Benzel hofft auf ein spannendes Spiel: „Es ist alles möglich. Wir können abgeschlachtet werden, aber auch eine ganz spannende Partie im Tiebreak für uns entscheiden. Zweiteres wäre uns natürlich lieber.“ Eingestellt ist das Team von Trainer Alberto Salomoni wie gewohnt gut auf den kommenden Gegner. In der Videoanalyse und in der anschließenden Trainingseinheit wurde genau auf die Gegenspielerinnen eingegangen. Mit Laura Weihenmeier, Jennifer Geerties und Lousiane Penha Souza Ziegler hat Koslowski drei herausragende Angreiferinnen in seinen Reihen. Auf die heißt es Acht zu geben und sie möglichst aus dem Spiel zu nehmen. Dann ist am Samstagabend vieles möglich. Dass Potsdam gegen den Rekordmeister gewinnen kann, hat das Team vom Vorjahr eindrucksvoll bewiesen. Hin- und Rückspiel gingen in der Saison 2013/14 auf das Konto der Potsdamerinnen. „Alle guten Dinge sind drei“, sagt Eugen Benzel. Und damit sollte er für Samstag hoffentlich Recht behalten. Als Favorit gehen die Gastgeberinnen allerdings ganz und gar nicht in die Partie. Schwerin hat sich zur laufenden Saison mit fünf Spielerinnen verstärkt und gilt für Alberto Salomoni als klarer Anwärter auf den Titel. Der Italiener muss zudem auch in diesem Spiel noch einmal auf seine beiden Angreiferinnen Seomara Sainz und Ivonee Montaño verzichten. Die Mexikanerin und die Kolumbianerin kommen erst am Sonntag bzw. Montag von den Südamerika-Meisterschaften aus Mexiko zurück. Ein Einsatz von Kapitänin Kathy Radzuweit, die sich vor drei Wochen den kleinen Finger gebrochen hatte, ist außerdem fraglich.

Dass jedoch auch die „Aushilfs-Sechs“ mit Lisa Gründing im Mittelblock und Michala Kvapilová als Diagonalangreiferin durchaus siegen kann, bewies sie bereits beim 3:1-Heimerfolg gegen Suhl und zuletzt in Hamburg (3:2-Sieg). „Die Mannschaft ist richtig gut drauf“, sagt auch Eugen Benzel. „Am Samstag wird es eine Teamleistung sein, die uns hoffentlich zum Sieg verhilft.“

Im Rahmen des Spiels wird der SC Potsdam seine Ehrenamtlichen im Verein ehren. 40 freiwillige Helfer wurden eingeladen das Spiel zu schauen. Ihnen wird in der Satzpause auf dem Parkett offiziell für ihr Engagement gedankt.

Der SC Potsdam erwartet eine „volle Hütte“ und empfiehlt deswegen allen, die auf lange Warteschlangen an den Kassen verzichten möchten, sich am besten noch am Freitag beim Vorverkauf zwischen 17 Uhr und 18 Uhr an der MBS-Arena oder im Internet sein Ticket für das Topspiel zu sichern.

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