Spitzenspiel beim SSC Palmberg Schwerin

Nach dem erfolgreichen 3:2-Sieg zum Saisonauftakt gegen den Dresdner SC wartet am Mittwoch, dem 25. Oktober ab 19 Uhr bereits die nächste große Herausforderung auf den SC Potsdam. Sie spielen beim amtierenden Meister, SSC Palmberg Schwerin.

„Schwerin ist eine sehr starke Mannschaft: hoch im Block, gefährlich im Angriff und stabil in der Annahme“, schätzt Cheftrainer Davide Carli den favorisierten Gegner ein. Es wird deswegen nicht einfach für seine Mannschaft, in seiner Wahlheimat Schwerin zu Punkten. Carli war, bevor er im Sommer 2016 in Potsdam den Cheftrainerposten übernahm, mehrere Jahre Co-Trainer beim SSC. „Ich kenne vom Hallenwart angefangen jeden in Schwerin. Ich weiß, wo jeder Zuschauer sitzt. Die sitzen da seit Jahren. Ich fahre mit einer großen Freude nach Schwerin zum Spiel“, so „Charlie“. „Doch mein Gefühl ist nicht entscheidend, das der Spielerinnen ist wichtiger.“ Diese werden, trotz des Mittwochspiels sicherlich wieder eine große Kulisse in der Palmberg-Arena vorfinden. „Es ist nie leicht in Schwerin zu spielen“, so der Trainer.

„Wir sind gut vorbereitet“, sagt SCP-Zuspielerin Denise Imoudu. „Nach unserem Sieg gegen Dresden können wir locker aufspielen. Gegen Schwerin wird es schwer, aber ich denke, wenn wir ohne Druck unser Spiel abliefern, können wir was reißen.“ Der Respekt ist von Schweriner Seite da: Als „SC Potsdam eine Mannschaft, die zu den Medaillenkandidaten in dieser Saison zu zählen ist“, werden die Potsdamerinnen im Vorbericht der Schweriner benannt. Nicht zuletzt wegen dem jüngsten Erfolg gegen Dresden.

Doch ebenso wie der SC Potsdam ist auch das Team um Trainer Felix Koslowski gut in die Saison gestartet. Dem 3:0-Heimerfolg gegen den VCO Berlin folgte am vergangenen Mittwoch ein 3:1-Auswärtssieg bei den Roten Raben Vilsbiburg. Ohnehin gilt der amtierende Meister, der auch in dieser Saison wieder gespickt ist mit vielen Nationalspielerinnen, als ganz heißer Kandidat auf den Meistertitel. So können sich alle Zuschauer auf einen spannenden Volleyball-Abend freuen.

Sport1 überträgt die Partie am Mittwochabend ab 18.55 Uhr zudem im freeTV. Insgesamt werden in dieser Saison 10 Bundesligapartien der Frauen im freeTV gezeigt, darunter vier Mal mit Potsdamer Beteiligung. „Das ist tolle Werbung für den Volleyball“, findet auch der SC-Potsdam-Coach. „Für die Mannschaft macht es keinen Unterschied, aber für die Fans, Zuschauer und Sponsoren ist es super.“

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