Volleyballerin Antonia Stautz verpflichtet

Antonia Stautz war in der vergangenen Volleyball-Bundesligasaison die gefährlichste Angreiferin beim Ligakonkurrenten Schwarz-Weiß Erfurt. Nun steht die 23-Jährige beim SC Potsdam unter Vertrag und wird den Vorjahres-Vierten auf der Annahme-Außen-Position verstärken. „Ich freue mich sehr, dass sie uns zugesagt hat“, sagt Cheftrainer Davide Carli. „Antonia ist eine stabile Spielerin mit einer guten Spielweise und Annahme und einem guten Aufschlag. Ich bin mir sicher, dass sie uns sehr helfen kann.“

Nach sechs Jahren in Erfurt hat die gebürtige Braunschweigerin eine neue Herausforderung gesucht. „Die Ungewissheit in Erfurt, ob es in der ersten oder zweiten Liga weitergeht und mit welchem Trainer überhaupt, hat mein Gefühl verstärkt, eine neue Herausforderung zu suchen“, berichtet Antonia Stautz. Über Lisa Gründing, mit der sie seit vielen Jahren befreundet ist, kam dann der Kontakt nach Potsdam zustande. „Ich war einen Tag beim Probetraining und dann muss ich sagen, ging alles ziemlich schnell.  Ich war im ständigen Kontakt mit Charlie und das gab mir ein gutes Gefühl.“

Mit Lisa Gründing hat Antonia Stautz bereits beim USC Braunschweig und beim SC Langhagen zusammengespielt, zudem haben sie im Sommer oft an Beachvolleyball-Turnieren teilgenommen. Eine Wohnung werden sich die beiden zukünftig dennoch nicht teilen. „Lisa wohnt ja mit Ann-Marie Knauf zusammen“, weiß Antonia Stautz. Aber bei der Teamvorstellung vor jeder Partie werden sie in der kommenden Saison nebeneinander stehen: „Lisa hat ja die Trikotnummer neun.“

Nach dem Aufstieg des SW Erfurt in die erste Liga avancierte die 1,80 Meter große Spielerin in der vergangenen Saison zur Hauptangreiferin und stand in jedem Spiel über die komplette Zeit auf dem Feld. „Damit habe ich erst überhaupt nicht gerechnet, aber am Ende war es klasse für mich. So habe ich viel Spielpraxis sammeln können und einen Riesensprung gemacht“, erzählt sie. Die persönliche Entwicklung will sie nun in Potsdam weiter fortsetzen: „Ich möchte gerne Fuß fassen in der ersten Liga und in meinem zweiten und dritten Jahr in der höchsten Spielklasse meine Leistung bestätigen. Außerdem freue ich mich auf ein tolles Team.“

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