Brandenburgliga Mädels mit 6 Punkten

Nach den 3 Punkten am ersten Spieltag, stand am Samstag in der Sporthalle Heinrich Mann Allee der 2. Spieltag in der noch jungen Brandenburgligasaison an. Mit Johanna Rossek und Helena Pinter fehlten 2 Spielerinnen aufgrund von Verletzungen.

 

1.Spiel gegen Eisenhüttenstadt 3:1 (25:13, 26:24, 22:25, 25:15)

Das Spiel gegen Eisenhüttenstadt begann mit einem sehr starken 1. Satz. Trainerin Kristina Rübensam begann mit der Startaufstellung: Pia im Zuspiel, Michi und Vicky auf Außen/Annahme, Elea auf Diagonal und auf der Mittelblock Position Mia und Mia.

Bei dem Spielstand von 23:13 verletzte sich die Leistungsträgerin (Außen/Annahme) bei Eisenhüttenstadt, was sie deutlich schwächte. Die Mädels vom SC Potsdam spielten den Satz ruhig und mit Qualität zu Ende, sodass man mit 1:0 nach Sätzen in Führung gehen konnte.

Der zweite Satz wurde deutlich enger, da der Gegner aus Eisenhüttenstadt die Verletzung kompensieren konnte und deutlich stabiler wurde. Aufgrund vieler Eigenfehler im Aufschlag und im Angriff schenkte man dem Gegner unnötige Punkte. Letztendlich konnte man den Satz doch noch knapp gewinnen.

Leider verlief der 3. Satz ähnlich. Sehr inkonstant mit vielen Eigenfehlern begannen unsere Mädels. Erst am Satzende wurde wieder mehr Einsatz gezeigt. Die Zuschauer sahen viele umkämpfte Ballwechsel und einen spannenden dritten Durchgang, der aber aus Sicht des SC Potsdam verloren ging.

Der 4. Satz wurde wieder konzentrierter angegangen. Fiona begann für Mia Stoof auf der Mittelblockposition. Die Mädels fanden zu ihrem guten Spiel zurück und konnten das Spiel mit 3:1 gewinnen.

Die Mädels zeigten insgesamt gutes Spiel, besonders in der Abwehr war man aber noch zu unbeweglich. Für das zweite Spiel galt es nun die Eigenfehlerquote zu senken.

 

2.Spiel gegen Spremberg 3:1 (26:24, 22:25, 25:13, 25:20)

Die Startaufstellung wurde verändert und man begann mit Luna für Michi auf Außen/Annahme. Der erste Satz war direkt umkämpft und war gezeichnet von großen Schwankungen im K1 – K2. Mehrmals ging der SC Potsdam in Führung, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen, weil die Eigenfehler zu hoch waren. Schwierigkeiten in der Abwehr gab es  aufgrund von einer unorthodoxen Spielweise des Gegners.

Auch der zweite  Satzverlief  ähnlich. In der Mitte des ersten Satzes kam Fiona für Elea und Michi für Luna, trotzdem reichte es nicht mehr und der zweite Satz ging nach Spremberg.

Im dritten Abschnitt zeigten die Mädels ihren bisher stabilsten Satz und gewannen diesen folgerichtig auch.

Der vierte Satz war fast eine Kopie des dritten, nur mit dem kleinen Unterschied das die Bälle am Ende des Satzes nicht in Punkte verwandelt werden konnten. Pia zeigte starke Aufschläge, sodass man am Ende dennoch 25:20 gewinnen konnte.

 

„Auf unser Stärken besinnen“ 

Trainerin Kristina Rübensam bilanzierte: „Insgesamt spielen wir noch zu Gegner abhängig. Die Mädchen müssen lernen ihre eigenen Stärken zu nutzen und klar zu spielen. Insgesamt waren es auch zu viele Aufschlagfehler, die man abstellen muss.“

Mit Platz 2 steht die mit Abstand jüngste Mannschaft der Liga erstmal sehr gut da. Erst in einem Monat steht der 3.Spieltag an. Am 11.11. geht es gegen Tabellenführer BW Brandenburg und Schlusslicht Hennigsdorf.