Herren wollen in die 3. Liga aufsteigen

Die Volleyballer des SC Potsdam führen die Tabelle der Regionalliga Nordost an. Nur noch ein Drei-Punkte-Sieg fehlt der Mannschaft, um den Staffelsieg perfekt zu machen. Trainer Gregor Steinke will mit seinem Team in die 3. Liga aufsteigen.

Die Volleyballer des SC Potsdam wollen nächste Saison in der 3. Liga spielen. Um das Ziel am vorletzten Spieltag zu erreichen, muss der Tabellenführer der Regionalliga Nordost am Samstag (19 Uhr, Sporthalle Heinrich-Mann-Allee) gegen den Tabellenletzten CV Mitteldeutschland II mit 3:0 oder 3:1 gewinnen. „Drei Punkte müssen her, dann sind wir auch rechnerisch durch und nicht mehr vom Spitzenplatz zu verdrängen“, bestätigt Trainer Gregor Steinke.

Aufs und Abs in der Saison

Die letzten Wochen waren für sein ambitioniertes Team mit Spielern zwischen 16 und 37 Jahren eine Achterbahnfahrt. Erst die 1:3-Niederlage im Derby gegen den USV Potsdam, dann der 3:0-Erfolg beim bis dato Tabellenführer Dessau Volleys. „Da haben die Jungs die richtige Reaktion gezeigt. Als sich die Chance zum Staffelsieg bot, haben wir in einer Teamsitzung beschlossen, dass wir alles dafür tun werden. In Konsequenz heißt das auch, aufzusteigen“, erläutert Steinke, der schon vor fünf, sechs Jahren mit dem VC Waldstadt, der im letzten Sommer komplett zum SCP gewechselt war, in der 3. Liga aufschlug. „Wir wissen, was uns da erwartet, müssen dafür die eine oder andere Verstärkung tätigen. Wir sind schon in Gesprächen. Ich denke, das sollte uns gelingen.“

Erst die Pflicht gegen den Tabellenletzten

Aber der Coach will nicht den zweiten vor dem ersten Schritt gehen. „Wir müssen erst unsere Pflicht erfüllen“, warnt er, auch das Schlusslicht nicht zu unterschätzen. „Zu Beginn der Saison haben wir beim CV Mitteldeutschland II mit 2:3 verloren. Also ist höchste Konzentration gefragt“, mahnt Steinke, der auch einige junge Spieler im Kader hat wie den gerade erst 16 Jahre alt gewordenen Zuspieler Kai Wieser. Mit Diagonalangreifer Jannik Sigl gibt es ein weiteres Talent, das sich immer mehr Spielzeiten erarbeitet hat. Steinke will in der 3. Liga auf eine gute Mischung aus Jung und Alt setzen, auch ihn reizt die höhere Spielklasse.

Von Peter Stein