Nichts zu holen gab es für die Basketballer des SC Potsdam am ersten Spieltag des neuen Jahres, der sie am Sonntag nach Brandenburg an der Havel führte. Dort traf man auf die Zweit-Vertretung des Gastgebers SFB und die SG Schwanebeck.
Bekanntermaßen hatte der Gastgeber am letzten Spieltag des alten Jahres just von den Potsdamern die Tabellenführung erobert. Auch in diesem Spiel entwickelte sich wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen, zumindest bis zur Halbzeit (25:28). Ab dem dritten Viertel zogen die Brandenburger dann sukzessive davon, begünstigt durch Turnover und eine schwache Freiwurfquote des SCP. Zudem gab es zu wenig offensive Entlastung für die Topscorer, die das Spiel hätten enger gestalten können. So gab es am Ende eine deutliche, aber vielleicht zu hohe 50:75-Niederlage.
Im zweiten Spiel gegen Schwanebeck wollten sich die Potsdamer dann zumindest einen Sieg holen. Bis ins dritte Viertel hinein konnte man sich eine durchgängige Führung erarbeiten, die zwischenzeitlich auf +8 angewachsen war. Schwanebeck steckte jedoch trotz kurzer Sechs-Mann-Rotation nicht auf und ging im letzten Viertel selbst mit 58:49 in Führung. Der SCP konnte mit letzter Kraft kontern und hatte 29 Sekunden vor Schluss den Ausgleich an der Freiwurflinie in der Hand. Jedoch ging der entscheidende zweite Freiwurf daneben und Schwanebeck rettete den 61:60-Sieg über die Ziellinie.
Das dritte Spiel zwischen Brandenburg und Schwanebeck ging mit 85:63 an die Gastgeber, die damit ihre Tabellenführung festigten. Parallel trafen mit Lok Bernau 3 und BV Star Wings Glienicke 3 noch zwei weitere Mannschaften aus dem Spitzenquartett aufeinander. Durch den 94:55-Sieg der Glienicker rutschten die Potsdamer auf Rang drei der Tabelle ab. Diesen Platz gilt es dann am nächsten Spieltag (22.02.2026) gegen den direkten Verfolger Lok Bernau 3 zu verteidigen, wenn man in Bernau auf selbigen sowie den SC Leonardo da Vinci Nauen trifft.
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Foto: Die Basketballer des SC Potsdam haben in der Bezirksliga Nord am Sonntag zwei Niederlagen kassiert (Bildquelle: Christian Schöne; Text: Thomas Kraft)