Mit Energie und Kampf zu zwei Heimsiegen

Heimvorteil in der heimischen Halle der Steuben-Gesamtschule im Kirchsteigfeld: Zum vierten Spieltag der Bezirksliga Nord empfingen die Basketballer des SC Potsdam am Sonntag die dritten Vertretungen der StarWings Glienicke und des SSV Lok Bernau.

Im ersten Spiel des Tages trat der SCP gegen die StarWings an, eine Mannschaft aus der Kategorie „Jugend forsch(t)“. Die Gäste zeigten jedoch gleich, dass sie wissen, wo der Korb hängt. Potsdam fand erst nach und nach ins Spiel, auch weil das Team anfangs einfache Körbe liegen ließen. Glienicke hingegen feuerte munter – wenn auch nicht immer erfolgreich – aus allen Rohren und versenkte im ganzen Spiel acht Dreier, was in der Bezirksliga durchaus eine Hausnummer ist. Die Potsdamer Überlegenheit am Brett, beim Zug zum Korb, gepaart mit einer tiefen und durchgängigen Rotation brachte den Gastgebern jedoch Vorteile gegenüber der Firepower von Glienicke. So wirkte der SCP überlegen und feierte schlussendlich einen 62:55-Erfolg.

Das Zwischenspiel bestritten dann die Glienicker und Lok Bernau. Da die StarWings bereits ein Spiel samt Niederlage in den Knochen hatten und Lok Bernau auch rein optisch überlegen wirkte, wähnte der geneigte Zuschauer die Barnimer im Vorteil. Die Rechnung hatte man jedoch ohne die weiterhin vorhandene Wurfstärke der Mannen aus Oberhavel gemacht. Bis zur Halbzeit eng und ausgeglichen, brachte ein 20:7-Viertel, in dem die Dreier nur so durch die Reuse rauschten, Glienicke in Front. Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein offensiver Schlagabtausch, der am 71:59-Sieg der Glienicker aber nichts mehr ändern sollte.

Bernau wollte nun wenigstens ein Spiel gewinnen. So wurde das dritte Spiel des Tages zu einem hoch intensiven Duell. Ausdruck dessen waren sage und schreibe 59 Fouls, aus denen 29 Freiwürfe für den SCP (bei 17 Treffern) und 38 für Lok (jedoch nur 13 Treffer) resultierten. Auch durften vier Sportsfreunde das Ende des Spiels ausgefoult von der Bank aus erleben. Mitnichten war das Spiel deswegen unfair oder überhart. Nach einem schwachen Start konnten die Potsdamer dank eines Buzzerbeaters eine Zwei-Punkte-Führung zur Halbzeit verbuchen. Energie und die tiefe Bank sorgten auch hier wieder für den stetigen Ausbau der Führung und letztlich für den 77:58-Sieg.

Mit den – auch von der anwesenden Präsidentin des SC Potsdam, Kathleen Friedrich – gefeierten Siegen hat das SCP-Team jetzt eine Bilanz von 6:2. Das bedeutet aktuell den 2. Tabellenplatz bei Punktgleichheit mit dem Ersten, SFB Brandenburg 2.

Weiter geht es am 23. November. Dann tritt der SC Potsdam in Nauen gegen den Gastgeber und Neuling Lok Templin an. Beim nächsten Heimturnier trifft Potsdam dann am 7. Dezember sogleich wieder auf die Templiner und misst sich obendrein mit dem derzeitigen Tabellenführer SFB Brandenburg 2.

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