Das erste echte Auswärtsturnier der Saison führte den SCP nach Rathenow.
An dem kühlen, aber sonnigen Sonntag, ging es zunächst gegen die gastgebenden Red Eagles 2. Der SCP musste krankheitsbedingt – an dieser Stelle noch gute Besserung – auf Coach und Flügelspieler Nils Vogel verzichten. Rathenow startete besser in die Partie und führte nach drei Minuten mit 9:4. Insbesondere der Center der Rathenower bereitete den Gästen durch zahlreiche Blocks und insgesamt 23 Punkte große Probleme. Im Verlauf fand Potsdam offensiv immer bessere Lösungen und konnte sich nach einem Fastbreak nach 14 Minuten erstmals ein wenig absetzen (27:19). Kurz danach ging das Team aus der Landeshauptstadt sogar 32:21 in Führung. Die eigene Undiszipliniertheit brachte die SCP-Aufbauspieler in Foultrouble und Rathenow zurück in die Partie. (32:31, 19. Minute). Ein starkes Finish brachte dem SCP aber eine 39:32-Halbzeitführung. Hier übernahm Center Jonas Böcklein für die Potsdamer und sorgte fast im Alleingang für das 49:32 nach vier Minuten. Doch Rathenow antwortete und verkürzte zum Ende des Viertels wieder auf vier Punkte. Im vierten Viertel behauptete der SC Potsdam die knappe Führung, musste jedoch die letzten fünf Minuten ohne Aufbauspieler bestreiten, da diese mit jeweils fünf Fouls vorzeitig auf die Bank mussten. Es blieb bis kurz vor Schluss spannend, ehe sich der SCP endgültig den 69:59-Erfolg sichern konnte.
Das zweite Spiel bescherte dem SC Potsdam ein Derby gegen die vierte Mannschaft der Kings & Queens. Der Gegner schien noch nicht richtig angekommen zu sein und so führte der SCP nach fünf Minuten mit 12:0. Nach acht Minuten stand es 18:3. Mit dieser Führung im Rücken wähnte sich das vorne liegende Team in falscher Sicherheit. Zu einigen Ballverlusten gesellten sich vergebene Freiwürfe und defensive Unkonzentriertheiten. Folgerichtig übernahm der Gegner nach 14 Minuten beim 26:25 erstmals die Führung in der Begegnung. Es entwickelte sich ein enges Aufeinandertreffen, in dem Kings and Queens stets mit einem bis zu fünf Punkten führte. Vor dem Schlussviertel stand es 47:52 gegen den SCP. Auch hier blieb es bis zwei Minuten vor Schluss eng. Nach einer Auszeit verfehlte der SC Potsdam mehrmals den Korb, während Kings and Queens aus den Rebounds noch zu einigen Fastbreak-Punkten kam. Am Ende unterlag der SCP gegen Kings and Queens mit 59:71, weil der Gegner ab dem zweiten Viertel mit viel mehr Energie spielte und im gesamten Spiel neun Dreier erzielte. Der SC Potsdam hatte seine drei Dreier bereits im ersten Viertel erzielt.
Weiter geht es für den SC Potsdam am 9. November ab 10.00 Uhr mit einem Heimspieltag in der Wilhelm-von-Steuben-Gesamtschule gegen die dritten Mannschaften vom BV StarWings Glienicke und dem SSV Lok Bernau.
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Text: Marco Weber