Gelungener Jahresauftakt beim SC Potsdam: In der vergangenen Woche haben die Partner und Sponsoren, einige erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler sowie die Mitarbeitenden des Sport-Clubs das Jahr 2026 im Rahmen des Neujahrsempfangs gebührend begrüßt.
Dabei wandte sich zunächst SCP-Präsidentin Kathleen Friedrich an die Zuhörenden. In ihrer Rede ging es um Themen wie Gemeinschaft und Werte, aber auch um die jüngste Vergangenheit.
„Die Volleyballmannschaft der 1. Bundesliga der Damen ist kein Teil mehr des SC Potsdam, dieser Verlust schmerzt“, räumte Friedrich ein. „Aber jede Niederlage und jeder Verlust tragen auch die Chance eines Neuanfangs in sich. Die Weichen sind inzwischen gestellt. Wir konnten neue, starke Kräfte gewinnen und schlagen ein neues Kapitel auf – mit klareren Strukturen, neuen Zielen und einem starken Fokus auf den eigenen Nachwuchs. Und das nicht nur im Volleyball. Wir verstehen uns als Talentschmiede auch in anderen Sportarten: in der Leichtathletik, im Turnen, in der Rhythmischen Sportgymnastik, im Floorball, im Cheerleading oder im Bobsport.“
Da der Verein so vielfältig aufgestellt ist, war es nicht verwunderlich, dass es so viele Erfolge im Jahr 2025 zu feiern gab. Unter anderem waren da die Floorballer zu nennen, die den Aufstieg in die 1. Bundesliga der Herren schafften. Zudem haben die U 15-Floorballerinnen des SC Potsdam im Juni in Zwickau die Deutsche Meisterschaft (Kleinfeld) gewonnen.
Für ihre Erfolge wurden auch die Cheerleaderinnen des SC Potsdam geehrt: Denn die Red Eagles holten 2025 bei der Deutschen Pokalmeisterschaft in Neu-Ulm in der Kategorie Senior Level 2 den Titel.
Noch erfolgreicher war die Bobsport-Abteilung des SC Potsdam: Anschieberin Deborah Levi gewann unter anderem mit Pilotin Laura Nolte (Winterberg) die Zweierbob-Weltmeisterschaft in Lake Placid und wurde Brandenburgs „Sportlerin des Jahres 2025“. Leonie Kluwig setzte sich im Februar vergangenen Jahres zusammen mit Nolte bei der EM durch.
In der Rhythmischen Sportgymnastik glänzte Margarita Kolosov bei den FISU World University Games. Sie gewann im Juli in Essen die Einzelkonkurrenz mit dem Ball – und holte die erste RSG-FISU-Goldmedaille für Deutschland überhaupt. Anfang August gab es bei den Deutschen Meisterschaften in Dresden wieder Edelmetall: Mit dem Reifen holte Kolosov die Silbermedaille, mit dem Band ergatterte sie Bronze.
Den Titel gab es auch für Potsdams Sitzvolleyballerinnen, die im Mai erstmalig die Deutsche Meisterschaft ausrichteten. Edda Schulz wurde zudem im August deutsche Vizemeisterin (U 19) im Beachvolleyball. Die männliche U 14 gewann bei der Deutschen Meisterschaft im Mai in Dachau Bronze. Und die U 16-Volleyballerinnen des SC Potsdam wurden bei der Deutschen Meisterschaft in Lüdinghausen Deutscher Vize-Meister.
Stolz sind die Verantwortlichen des SC Potsdam auch auf Leichtathletin Tessa Lange. Die Gehörlosensportlerin brachte gleich vier Medaillen von den Deaflympics in Tokio mit nach Hause (Bronze über 100 Meter, Silber über 200 Meter, Gold mit der 4×100-Meter-Staffel und Silber mit der 4×400-Meter-Staffel).
Zehnkämpfer Moritz Bartko glänzte bei der U 20‑EM in Tampere und wurde Vierter.
Nach den Ehrungen gab es bei einem kleinen Snack noch die Möglichkeit zum Small-Talk – dabei ergaben sich zahlreiche interessante Gespräche, zu denen auch die Sportlerinnen und Sportler oder die jeweiligen „Vertreterinnen und Vertreter“ aus den verschiedenenAbteilungen beitrugen.
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Foto: Die SCP-Präsidentin Kathleen Friedrich hielt eine mitreißende Rede (Bildquelle: Gerhard Pohl)