Über 140 geladene Gäste beim Neujahrsempfang des SC Potsdam

Präsident Torsten Bork schwört die Gäste auf sportliche Ziele für 2016 ein

Der SC Potsdam hat das neue Jahr festlich eingeläutet. Zum Neujahrsempfang kamen am Dienstag, dem 20. Januar 2016, über 140 geladene Gäste ins geschmückte Atrium der Stadtwerke an der Steinstraße.
Athleten von Brandenburgs größtem Sportverein, Trainer und Ehrenamtliche feierten gemeinsam mit Freunden, Förderern, Sponsoren sowie Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien. Zu den Gästen zählten die Bundesliga-Volleyballerinnen mit ihrem Trainer Alberto Salomoni, die Paralympischen Schwimmer, Brandenburgs Finanzminister Christian Görke, die Potsdamer Sportbeigeordnete Iris Jana Magdowski, Stadtwerke-Geschäftsführer Wilfried Böhme, Klinikum-Geschäftsführer Steffen Grebner und LSB-Geschäftsführer Andreas Gerlach.

Vereinspräsident Torsten Bork sprach in seinem Grußwort von einem besonderen Jahr für den SC: Im Jahr der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro gibt es Chancen, verdientes Edelmetall nach Potsdam zu holen. Dabei nannte Bork das Paralympischen Schwimmteam und die Potsdamer Leichtathleten. Und auch die Bundesliga-Volleyballerinnen sieht Bork nach den Siegen bei den letzten Spielen wieder auf der Überholspur.

Außerdem hob Bork das im vergangenen Jahr gewachsene soziale Engagement des SC Potsdam hervor. Im Kinderclub Junior, dem Jugendclub Offline und auch bei den Volleyball-Erstligaspielen in der MBS-Arena seien viele Gäste aus Flüchtlingseinrichtungen gerngesehene Gäste.

Bork nutzte den Neujahrsempfang auch, um Simone Gruschwitz von der Rhythmischen Sportgymnastik für ihren überragenden Einsatz zu ehren.

Bei warmen und kalten Speisen vom Buffet und Gesprächen  wurde es für viele der Gäste noch ein langer Abend im Atrium der Stadtwerke. Wir danken an dieser Stelle herzlich den Stadtwerken, dem Klinikum „Ernst von Bergmann“, der Radeberger Gruppe und Bad Liebenwerda Mineralquellen für die freundliche Unterstützung bei der Ausrichtung des Abends.

 

Rede zum Neujahrsempfang von Präsident Torsten Bork

Liebe Freunde des SC Potsdam!

Ich begrüße Sie ganz herzlich zum neuen Jahres 2016! Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute – vor allem Glück und Gesundheit.

Ich freue mich, Sie, verehrte Gäste, zu unserem Jahresempfang wieder in diesem schönen Atrium willkommen zu heißen. Dies ist ja mittlerweile eine tolle Tradition geworden. Unser herzlicher Dank geht deshalb einmal mehr an unseren gastgebenden Hausherren, an das ganze Team der EWP und ganz besonders an Sie, lieber Herr Böhme. Wir danken auch all denen, die diesen Abend so möglich machen, dem Catering des Ernst von Bergmann-Klinikums und natürlich unserem SC Potsdam Organisationsteam.

Für uns als Sportclub beginnt ein ganz besonderes Jahr, ein Jahr großer Hoffnungen und großer Herausforderungen im Spitzensport auf absolutem Weltklasse-Niveau. Der Geist von Olympia liegt in der Luft: In Rio de Janeiro werden nur die Besten der Besten gegeneinander antreten und über sich hinaus wachsen. Dass wir als Verein dafür bereit sind, haben wir in einem sehr erfolgreichen Jahr 2015 bewiesen.

Mit unseren A-Kadern im Paralympischen Schwimmteam, Torben Schmidtke und Maike Naomi Schnittger, schickt der SC Potsdam zwei große Medaillen-Hoffnungen zu den Paralympics. Allein bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften verbuchten sie zuletzt 2 Weltrekorde, 5 Deutsche Rekorde, 4 Gold-, 13 Silber- und 18 Bronzemedaillen. Bei der WM holten sich beide Bronze. Die Nachwuchsschwimmerin Julia Bosecker holte bei den European Paralympic Youth Games Silber und Bronze und ihre Teamkollegen Julian Erxleben und Klaus Steinhauer bereiten sich gerade auf die EM in Portugal und die World Youth Games in Prag vor. Auch für sie ist die Teilnahme an den Paralympics in Reichweite.

Auch in der Leichtathletik hat sich der SC Potsdam erneut als eine der besten Adressen Deutschlands präsentiert. Derzeit trainieren bei uns 21 junge, talentierte Kadersportler, hauptsächlich in den Sparten Gehen und Wurf, die international Eindruck hinterließen: Bei der WM in Peking etwa starteten mit Hagen Pohle, Christopher Linke und Nils Brembach gleich drei sehr starke Geher aus Potsdam. Pohle hat die Deutsche Norm für Rio bereits unterboten und gilt als Startkandidat. Brembach, Deutscher Meister in der U23 über 30 km, Linke und Nils Christopher Gloger wollen die Norm demnächst knacken. Mit Linke hat der SC zudem einen Athleten, der bereits Olympia-Erfahrung hat. Auch das Wurfteam hat erneut Weltklasse-Nivea bedient: Kristin Pudenz holte bei der U23-EM Bronze im Diskuswurf und Bernd Seifert im Speerwurf. Hennig Prüfer holte bei der U20-EM ebenfalls Bronze im Diskuswurf. Hoffnung auf Olympia macht uns im  Diskuswurf auch Markus Münch.

Am bekanntesten dürften wohl unsere Volleyballerinnen sein: Die Erstligistinnen mit Cheftrainer Alberto Salomoni konnten sich in der laufenden Saison erneut steigern: Mit vier Siegen im Rücken avisieren sie derzeit die Qualifikation für die Play-Offs an und ziehen Woche für Woche bis zu tausend Zuschauer an.

Damit der Spitzensport auch in Zukunft einen festen Platz in Potsdam hat, betreiben wir Nachwuchsförderung mit Herzblut: Mit Chris Markusch für den Leichtathletiknachwuchs und Martin Rossek als Nachwuchskoordinator für die Volleyballabteilung gelingt uns dies sehr erfolgreich. In der 2. Mannschaft werden junge Volleyballerinnen an das Topniveau herangeführt. Erst im April hat die Ausbildungsmannschaft den ersehnten Aufstieg in die Regionalliga geschafft.

Zu den größten und vielseitigsten Abteilungen des SC Potsdam gehört nach wie vor der Breitensport mit seinen rund 1.400 Aktiven. In fast 100 Sportgruppen sind Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren aktiv. Im Turnen und in der Rhythmischen Sportgymnastik, beim Cheerleading, im Floorball und auf allen denkbaren Feldern des Breitensports hat der SC sich erfolgreich in Wettkämpfen präsentiert. Darüber freuen wir uns sehr, zumal wir nicht nur stark in der Spitze sein wollen, sondern auch als Anlaufstelle für alle sportbegeisterten Potsdamer.

Ein besonderes Anliegen ist uns zudem das soziale Engagement und die Integrationsarbeit, die wir seit Jahren gemeinsam mit unseren Partnern, Förderern und freiwilligen Unterstützern hoch halten. Besonders glücklich macht uns deshalb, auch viele Gäste aus den Flüchtlingseinrichtungen der Landeshauptstadt begrüßen zu können: Sowohl bei den Erstliga-Spielen als auch in unserem Jugendclub OFF-LINE und im Kinderclub JUNIOR sind sie gern gesehene Gäste.

Einen neuen Meilenstein haben mit unserem diesjährigen porta Sport & Kultur Festival erreicht: Mehr als 9.000 Gäste kamen an erstmals zwei Festtagen und erlebten einen gelungenen Mix aus rockigem Konzert mit den Pudhys und märchenhaftem Familienfest. So viele Menschen hat der Sportpark im Kirchsteigfeld noch nicht gesehen. Damit behauptet sich der SC Potsdam mehr und mehr in der reichen Kulturlandschaft Potsdams und darüber hinaus.  Schon jetzt planen wir deshalb das 6. porta Sport & Kultur Festival, das am 09.-10.09.2016 stattfinden wird.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal für die tolle Zusammenarbeit mit unserem Kuratorium bedanken: Gemeinsam konnten wir grandiose Veranstaltungen auf die Beine stellen, etwa den Dr. Peter-Michael Diestel-Abend, die Spielbank-Aktion und die Porta-Jahresabschlussfeier. Herzlichen Dank dafür.

Für Brandenburg und seine Landeshauptstadt möchten wir auch weiterhin eine sportliche Top-Adresse sein. Deswegen sind wir, liebe Gäste, über die Unterstützung durch Partner und Sponsoren außerordentlich dankbar. Nur so können wir auch weiterhin stark in der Spitze, attraktiv in der Breite und nachhaltig in unserem sozialen Engagement bleiben.

Für unseren Verein wünsche ich mir, dass es uns auch 2016 wieder gelingt, gemeinsam ein erfolgreiches Jahr zu gestalten und mit vereinten Kräften die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen.

Mein besonderer Dank gilt allen aktiven Sportlern, den Mitgliedern unseres Kuratoriums, meinen Präsidiumskollegen und nicht zuletzt, allen Ehrenamtlichen, Trainern, Eltern, Verwandten und Funktionären. Ohne all Euren selbstlosen Einsatz wäre dieser Verein nicht das, was er und nicht dort, wo er ist: an der Spitze Brandenburgs.

Ich bedanke mich für ihre Aufmerksamkeit und wünsche uns einen schönen und interessanten Abend!

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