Die Weltcup-Führende im Zweierbob, Laura Nolte (BSC Winterberg), hat ihrer „Stammanschieberin“ Deborah Levi (SC Potsdam) am Wochenende eine Pause gegönnt. So bekam mit Leonie Kluwig eine weitere SCP-Athletin in Sigulda (Lettland) die Chance, ihre Form unter Beweis zu stellen. Kluwig hatte auch schon in der letzten Saison einige erfolgreiche Rennen mit Nolte absolviert. „Ich war hier letztes Jahr auch dabei, jetzt nochmal“, so die 27-Jährige. „Es war richtig cool, mal wieder zu starten und Laura anschieben zu dürfen.“ Beim IBSF-Weltcup am Sonntag erreichten Nolte/Kluwig Rang drei.
Nach dem ersten Lauf lag das Zweierbob-Duo mit einer Zeit von 51,49 Sekunden auf Platz vier. Im zweiten Durchgang lief es nicht so gut. „Wir sind noch einmal richtig schnell gestartet. Aber die zweite Fahrt war nicht wirklich gut“, sagte Nolte hinterher. Die 51,59 Sekunden bescherten ihr und Kluwig die siebtbeste Zeit. In der Addition bedeutete das in 1:43,08 Minuten Platz drei. Den Sieg holte sich die Amerikanerin Kaillie Humphries Armbruster zusammen mit Emily Renna (1:42,80 Minuten). Der zweite Platz ging mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung vor dem Nolte-Bob an das Duo Lisa Buckwitz, BRC Thüringen/Lauryn Siebert, BSC Winterberg.
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Foto: Leonie Kluwig war schon in der letzten Saison im Weltcup dabei und gewann mit Laura Nolte den EM-Titel im Zweierbob (Bildquelle: SC Potsdam)