Preview: Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig

Vor dem nächsten Heimspiel kann man beim SC Potsdam in Erinnerungen schwelgen. Denn der Gegner am 17. Januar um 18.00 Uhr in der Da-Vinci-Sporthalle ist der SC DHfK Leipzig. Und da gibt es durchaus positive, aber auch schmerzhafte Erinnerungen.

Wir blicken zurück: Potsdam setzte sich im März 2025 in den Playoff-Finals um den Aufstieg mit 13:8 (4:4, 2:3, 7:1) und 8:7 nach Verlängerung (1:1, 3:3, 3:3, 1:0) gegen den SC DHfK durch – damit stieg der größte Sportverein Brandenburgs erstmals in seiner Geschichte in die 1. Floorball-Bundesliga auf. Aber auch der damals einstige Erstligist aus Leipzig schaffte noch den Wiederaufstieg: Mit zwei Siegen in drei Spielen sicherten sich die Sachsen in der Relegation gegen den VfL Red Hocks Kaufering noch die Erstligazugehörigkeit.

So kam es im September im Floorball-Oberhaus zum Wiedersehen beider Teams. Allerdings verbuchten die Leipziger dieses Mal das bessere Ende für sich. Die Mannschaft von Spielertrainer Atte Ronkanen musste sich mit 7:9 (2:3, 2:3, 3:3) geschlagen geben – und das, obwohl man auswärts sogar mit 2:0 geführt hatte. „Wir hatten vereinzelt schlechte Phasen und die hat Leipzig gut genutzt“, erinnert sich Verteidiger Oscar Galow. Der 18-Jährige fährt fort: „Das Gute ist, wir haben im Hinspiel gesehen, dass wir eine Chance haben. Unsere erkrankten Spieler kommen nach und nach alle zurück. Und deshalb dürfen wir für Samstag durchaus optimistisch sein.“

Dazu soll beim Tabellenzehnten auch der Finne Joona Nieminen beitragen, der kurz vor Schließung des Transferfensters zurück nach Potsdam kam. Die Potsdamer Floorball-Fans dürfen sich gegen den Bundesliga-Fünften sogar auf einen weiteren, neuen Spieler freuen: Denn auch Linus Persson (zuvor beim MFBC Leipzig) wurde kurzfristig zum SC Potsdam gelotst.

Eine Vorab-Pressekonferenz auf dem YouTube-Kanal der MBS Arena gibt es hier. Die Saison bei Floorball Deutschland im Überblick findet ihr hier. Zu den Tickets für die SCP-Heimspiele in der 1. Floorball-Bundesliga geht es hier.

Foto: Oscar Galow (re. mit der Nummer 13) gehörte im letzten Jahr ebenfalls zu den Aufstiegshelden, die zweimal gegen Leipzig gewannen (Bildquelle: Jona Kuhle)

Datum: