Eigentlich denkt man in Potsdam gerne an den 13. September dieses Jahres zurück. Denn an diesem Tag gab der SCP gegen die Igels Dresden sein Debüt in der 1. Floorball-Bundesliga. Das Ende des Spiels traf die damaligen Gastgeber trotzdem hart: Nachdem sich die Potsdamer in der regulären Spielzeit noch ein 8:8 erkämpft hatten, mussten sie sich nach 5 Minuten und 44 Sekunden der Overtime durch einen Treffer von Michal Strachota geschlagen geben. Am 20. Dezember (um 18.00 Uhr) steht in Dresden das Rückrundenspiel auf dem Programm.
In der Hinrundenpartie mussten die Sachsen verletzungsbedingt auf ihren Top-Scorer der Vorsaison, Patrik Rozkovec, verzichten. Doch am letzten Spieltag – Dresden unterlag bei den Floor Fighters Chemnitz mit 5:6 in der Overtime – kehrte der Angreifer auf das Spielfeld zurück. Und das mit Erfolg: Mit seinem Treffer zum 4:2 in der 20. Minute trug er sich gleich wieder in die Liste der Torschützen ein. „Darüber hinaus zeichnet sich das Dresdner Team durch eine kompakte Defensive und ein gutes Umschaltspiel mit hoher individueller Qualität aus“, sagt SCP-Spieler Pascal Dubail.
Der Potsdamer Center erwartet ein spannendes Spiel. „Alle, die einen Blick auf die Tabelle werfen, wissen, wie eng es im Rennen um die Playoff-Plätze zugeht“, so Dubail. Doch die Igels (mit neun Punkten auf Platz neun) und Potsdam (ebenfalls neun Punkte, derzeit Rang zehn) haben noch gute Chancen, Blau-Weiß 96 Schenefeld (zehn Punkte, Platz acht) abzufangen. Der 23-Jährige fährt fort: „Ein Sieg am Samstag würde uns helfen, die Playoffs zu erreichen. Deswegen handelt es sich um ein ganz wichtiges Spiel.“ Ein „Endspiel“ sei es aber nicht. „Dafür ist es noch zu früh in der Saison“, glaubt Dubail.
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Foto: In der Hinrunde konnte Potsdam zwar mehrfach gegen Dresden jubeln, doch die Sachsen gewannen dennoch in der Overtime (Bildquelle: C. Döge)