SC Potsdam bietet Tabellenführer Leipzig lange Zeit Paroli

Der SC Potsdam hat das Heimspiel gegen Vize-Meister MFBC Leipzig mit 6:9 (2:3, 2:4, 2:2) verloren. Dabei sah es in der MBS Arena bereits nach wenigen Minuten nach einer klaren Angelegenheit für die Gäste aus. Doch Potsdam wendete zwischenzeitlich das Blatt und ging selbst in Führung. Die Leipziger nutzten aber anschließend die Fehler des SCP konsequent und verließen das Spielfeld verdient als Sieger.

Der Mitteldeutsche Floorballclub erwischte einen Blitzstart. Nach nur 21 Sekunden führte der Tabellenführer der 1. Floorball-Bundesliga durch einen Treffer von Kapitän Mark-Oliver Bothe mit 1:0. Und die Gäste legten direkt nach: Wieder Bothe (3. Minute) und Tuomas Saikkonen (9. Minute) sorgten für einen komfortablen 3:0-Vorsprung der Leipziger. Der ein oder andere Fan der Gastgeber dürfte zu diesem Zeitpunkt wohl schon das Schlimmste befürchtet haben. Doch die Potsdamer rappelten sich nach dem Fehlstart gehörig auf: SCP-Spielertrainer Atte Ronkanen verkürzte in der 11. Minute auf 1:3, der SCP-Top-Torjäger Janne Makkonen traf nur 40 Sekunden später zum 2:3.

Im zweiten Drittel legten die Gastgeber nach 26 Sekunden nach: Makkonen nutzte nach einer Leipziger Unachtsamkeit die Chance zum Ausgleich (3:3). Nachdem Anton Sehorcz in der 27. Minute von der linken Seite zum 4:3 durch Joona Nieminen auflegte, kannte der Jubel keine Grenzen. Allerdings zeigte sich der Tabellenführer von der Aufholjagd unbeeindruckt. In Stil einer Spitzenmannschaft drückte das Team aus Sachsen der Begegnung wieder seinen Stempel auf. Nach dem Ausgleich durch Nationalspieler Svenson Hoppe (30. Minute) sorgten Jonas Damm (34. Minute, in Überzahl), Benedikt Richardon (39. Minute) und wieder Bothe (ebenfalls 39. Minute) noch vor der letzten Drittelpause erneut für klare Verhältnisse.

Trotzdem wurde es im dritten Drittel kurzzeitig noch einmal spannend. Zunächst erzielte David Mix das 5:7 (41. Minute). Dann traf Abwehrmann Jere Hiironen in der 45. Minute zum 6:7. Doch auch diesmal hatte Leipzig eine Antwort parat: Iven Teßmann gelang nur 34 Sekunden nach dem sechsten SCP-Treffer das 8:6 aus MFBC-Sicht. Potsdam erhöhte in der Schlussphase durch die mehrmalige Herausnahme von Goalie Quentin Vallee den Druck. Doch der letzte Treffer glückte Leipzig. Zwanzig Sekunden vor dem Ende war es Richardon, der die Partie mit seinem zweiten Tor an diesem Tag endgültig entschied (9:6).

Ergebnis: 6:9 (2:3, 2:4, 2:2); Torfolge: 0:1, 0:2, 0:3, 1:3, 2:3, 3:3, 4:3, 4:4, 4:5, 4:6, 4:7, 5:7, 6:7, 6:8, 6:9

Starting Six Potsdam: Quentin Vallee, Jere Hiironen, Simon Janiszewski, Atte Ronkanen, David Mix, Janne Makkonen

Starting Six Leipzig: Jannis Michaelis, Antti Koistinen, Svenson Hoppe, Mark-Oliver Bothe, Luca Winter, Tuomas Saikkonen

Zuschauer: 95

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Foto: Zwischen Potsdam und Leipzig entwickelte sich eine abwechslungsreiche Begegnung (Bildquelle: Gerhard Pohl)

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