Der SC Potsdam musste sich am Samstag dem SC DHfK Leipzig mit 7:8 geschlagen geben (1:1, 3:4, 3:3). Zwar kämpfte sich das Team nach einem 1:4-Rückstand zurück, konnte das Spiel jedoch nicht endgültig zu seinen Gunsten drehen. In einer spannenden Partie gingen am Ende die Gäste aus Leipzig als Sieger vom Feld.
Mit zwei Neuzugängen starteten die Potsdamer am Samstag engagiert in die Begegnung. Bereits in der dritten Minute erzielte Topscorer Janne Makkonen nach Vorlage von Spielertrainer Atte Ronkanen die 1:0-Führung. Diese hielt eine Weile, bis Paul Siegmund in der 16. Minute auf Zuspiel von Leonard Gunstheim den Ausgleich für Leipzig schoss. So ging es nach einem ausgeglichenen ersten Drittel mit einem 1:1 in die Pause.
Der SC DHfK Leipzig knüpfte im zweiten Drittel nahtlos an und ging durch Robert Perl früh in Führung. Während einer Zeitstrafe gegen Julius Ondruschka traf Leipzig sogar in Unterzahl: Jussi Hakala erhöhte auf 3:1. Kurz darauf nutzten die Gäste eine Unterzahl der Potsdamer aus, Tuomas Hirn stellte auf 4:1. Doch Potsdam zeigte Moral und verkürzte innerhalb von zwei Minuten: Simon Janiszewski und Anton Sehorzc trafen in der achten und neunten Minute zum 3:4. Die Antwort der Leipziger ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur 30 Sekunden später kombinierten Siegmund und Gunstheim zum nächsten Treffer. In der zwölften Minute sorgten die Potsdamer Neuzugänge Joona Nieminen (Torschütze) und Linus Persson (Vorlage) für den 4:5-Anschlusstreffer. Abgesehen von einer Zeitstrafe gegen Janne Makkonen kurz vor der Pause blieb es in den letzten Minuten des zweiten Drittels ruhig.
Die Potsdamer mussten das Schlussdrittel zunächst in Unterzahl beginnen, was Leipzig erneut nutzte: Hirn erhöhte auf 6:4. Nach dem Anschlusstreffer von Makkonen in der sechsten Minute stellte Hakala wenig später auf 7:5 für den SC DHfK Leipzig. Potsdam reagierte umgehend: Erneut war es Makkonen, der nach Zuspiel von Ronkanen auf 6:7 verkürzte. Nur knapp zwei Minuten später erzielte Ole Gerdsen in der elften Minute den Ausgleich zum 7:7. In der 13. Minute musste Nieminen wegen Anhebens des Stocks auf die Strafbank. Diese Überzahl nutzten die Leipziger eiskalt: Hirn erzielte den entscheidenden Treffer zum 8:7. Trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten blieb es bei diesem Spielstand, sodass Leipzig ein spannendes und hart umkämpftes Duell für sich entschied.
Ergebnis: 8:7 (1:1, 4:3, 3:3) für Leipzig; Torfolge: 0:1, 1:1, 2:1, 3:1, 4:1, 4:2, 4:3, 5:3, 5:4, 6:4, 6:5, 7:5, 7:6, 7:7, 8:7
Starting Six Potsdam: Quentin Vallee, Simon Janiszewski, Jere Hiironen, Joona Nieminen, Linus Persson, Janne Makkonen
Starting Six Leipzig: Finn Höfer, Tuomas Hirn, Paul Lorenz, Robert Perl, Juuso Suotula, Noah Wolbold
Zuschauer: 65
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Foto: Aufstiegsheld Joona Nieminen traf schon im ersten Spiel nach seiner Rückkehr zum SC Potsdam (Bildquelle: Gerhard Pohl)