Am 29. März (Spielbeginn: 18.00 Uhr) ist es so weit. Dann können die Floorballer des SC Potsdam in der Leipziger Sporthalle am Rabet den letzten Schritt in die Erstklassigkeit gehen. Nachdem die Potsdamer das erste Finale der Best-of-Three-Serie zu Hause mit 13:8 (4:4, 2:3, 7:1) gegen den SC DHfK Leipzig gewonnen haben, fehlt ihnen nur noch ein Sieg, um den Aufstieg in die 1. Floorball Bundesliga perfekt zu machen.
Schon die erste Partie am Sonntag in der MBS Arena war kaum an Dramatik zu überbieten. „In den ersten beiden Dritteln hat man gesehen, dass auch ein Stück Nervosität mit dabei war“, sagte SCP-Defensiv-Mann Simon Janiszewski auf der Pressekonferenz nach der Partie. „Wir haben viele technische Fehler gemacht, vor allem in unserem Spielaufbau, die dann auch zu direkten Gegentoren geführt haben. Wir haben es deshalb zunächst nicht geschafft, in Führung zu gehen und ein wenig mehr Spielkontrolle an uns zu reißen. Die rote Karte [gegen Veeti Nieminen; Anm. der Redaktion] war dann so ein Knackpunkt, wo noch einmal alle aufgewacht sind und dann alles auf dem Feld gelassen haben. Es war eine starke Mannschafts- und Teamleistung, die es uns ermöglicht hat, das Spiel zu drehen und am Ende zu gewinnen.“
Am Samstag bei den heimstarken Leipzigern zu gewinnen, dürfte schwer werden. „Die wissen, wie sie zu Hause spielen müssen“, so Janiszewski. „Für uns ist das immer sehr schwer. Ich bin gar nicht sicher, ob wir überhaupt schon mal da gewonnen haben. Aber wir werden da sein. Wir werden alles geben. Und wir können den Sack zumachen. Das ist unser Ziel. Dafür werden wir in dieser Woche wieder hart arbeiten und dann bestens vorbereitet in das zweite Spiel gehen.“
Sollte Leipzig trotzdem siegen, wird die Aufstiegsentscheidung um einen Tag vertagt. In diesem Fall würde es am 30. März um 16.00 Uhr eine dritte Partie geben. Diese würde dann in der Mehrzweckhalle Mellensee (Hauptstraße 21, 15834 Am Mellensee) stattfinden.
Der Sieger der Final-Playoffs steigt ins Floorball-Oberhaus auf. Das unterlegene Team spielt in der Relegation gegen den Vorletzten der 1. Liga und hat somit auch noch die Chance, es in die Erstklassigkeit zu schaffen.
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Foto: Simon Janiszewski (Nummer 29 bei Potsdam) musste sich am Sonntag mit seinen Mitspielern ganz schön ins Zeug legen (Bildquelle: Jona Kuhle)