Tapfer kämpfende Potsdamer kassieren 7:9-Niederlage in Leipzig

Der SC Potsdam muss sich beim Erstliga-Auswärtsauftakt mit 7:9 (2:3, 2:3, 3:3) beim SC DHfK Leipzig geschlagen geben. Das Team von Spielertrainer Atte Ronkanen startete perfekt in die Begegnung, führte mit 2:0. Anschließend agierte die Defensive zeitweise zu fahrlässig. Die Folge war: Mitaufsteiger Leipzig drehte das Spiel und ging am Ende als verdienter Sieger vom Feld.

Obwohl die Gäste auf ihren starken Verteidiger Lasse Fischer verzichten mussten, agierten sie in der Abwehr zunächst kontrolliert. Und das zahlte sich aus: Henry Mettovaara legte den Ball in der dritten Minute schön nach rechts zu Ole Gerdsen rüber – damit hieß es 1:0 für den SCP. In der sechsten Minute vollendete Jasu Lind einen sehenswerten Konter eiskalt zum 2:0 für das Team aus dem Brandenburgischen. Der Leipziger Jussi Hakala nutzte eine Zeitstrafe gegen Simon Janiszewski zum Anschlusstreffer (12. Minute). Ferdinand Ondruschka erzielte in der 13. Minute sogar den Ausgleich. Da auch noch Lucas Frommhold im ersten Drittel (16. Minute) traf, hatten die Gastgeber die Partie noch vor der ersten Pause gedreht.

Der SC DHfK Leipzig machte anschließend weiter, wo er zuvor aufgehört hatte: In der 3. Minute des zweiten Drittels sorgten Jannik Nitsche und Juuso Suotula für eine komfortable 5:2-Führung der Sachsen. Zum Glück gelang Atte Ronkanen noch in der gleichen Minute mit dem 3:5 ein Lebenszeichen der Gäste, sodass wieder Hoffnung im Lager des SC Potsdam aufkeimte. Anton Sehorcz verkürzte mit einem platzierten Schuss ins obere rechte Eck Mitte der Spielzeit auf 4:5 aus SCP-Sicht. Nach einem eklatanten Abspielfehler der Gäste erhöhte Hakala aber wieder auf 6:4 (15. Minute des zweiten Drittels). Da gab es für Goalie Quentin Vallee, der es dieses Mal für Nico Hoffmann in die Starting Six schaffte, nichts zu halten. Am Ende des zweiten Durchgangs hatte das Ronkanen-Team nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Pit Seifert Überzahl, konnte diese aber nicht nutzen.

Mit Ende des Powerplays erzielte Janiszewski zu Beginn des dritten Durchgangs dann aber den 5:6-Anschlusstreffer. Doch die Freude währte nicht lange: Frommhold stellte nach zwei Minuten des dritten Drittels den alten Abstand wieder her. Suotula erzielte das 8:5 (4. Minute des dritten Drittels). In Unterzahl meldete sich der SCP aber zurück. Nach Foul an Gerdsen gab es Penalty – Janne Makkonen traf zum 6:8. Wenig später war Sehorcz für Potsdam erfolgreich – 7:8. Frommhold glückte sieben Minuten vor dem Ende das 9:7 für Leipzig. In der Schlussphase begann der SCP damit, immer wieder Torhüter Vallee vom Feld zu nehmen. Doch die Gäste aus der brandenburgischen Landeshauptstadt schafften es nicht, sich mit weiteren Treffern zu belohnen. So blieb es beim 9:7-Sieg für den SC DHfK Leipzig.

SCP-Kapitän Jonas Henschler lobte hinterher die Leistungen beider Teams: „Wir sind heute angereist und wollten die Zweitliga-Finalserie noch einmal aufblühen lassen. Ich denke, das ist uns heute mit einem interessanten Spiel gelungen.“

Ergebnis: 9:7 (3:2, 3:2, 3:3) für Leipzig; Torfolge: 0:1, 0:2, 1:2, 2:2, 3:2, 4:2, 5:2, 5:3, 5:4, 6:4, 6:5, 7:5, 8:5, 8:6, 8:7, 9:7

Starting Six Leipzig: Finn Höfer, Julius Ondruschka, Tuomas Hirn, Ferdinand Ondruschka, Juuso Suotula, Lucas Frommhold

Starting Six Potsdam: Quentin Vallee, Lasse Englund, Oscar Galow, Ole Gerdsen, David Mix, Henry Mettovaara

Zuschauer: 103

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Foto: Janne Makkonen erzielte seinen ersten Bundesliga-Treffer für den SC Potsdam und gehörte zu den Aktivposten des SCP-Teams (Bildquelle: Emely Galow)

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