Fuchs nervenstark – mit 59,90 Metern ins Finale

Annika Marie Fuchs

Annika Fuchs hat bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in München den Einzug in das Speerwurf-Finale geschafft. Dabei bewies die 25-Jährige, die bei der Weltmeisterschaft in Eugene (USA) Zwölfte geworden war, durchaus Nervenstärke. Denn nach 53,76 Metern im ersten Versuch und 54,03 Metern im zweiten sah es für die Athletin vom SC Potsdam nicht danach aus, als wenn sie das Ticket für den Samstagabend lösen könnte. Doch mit 59,90 Metern drehte sie den Spieß im dritten Durchgang um und schloss das Gesamtklassement als sechstbeste Werferin der Qualifikation ab.

„Vor dem letzten Versuch war ich einfach sauer auf mich selbst, weil ich unbedingt ins Finale wollte“, so die Deutsche Vize-Meisterin hinterher. „Dann bin ich vorne einfach voll draufgegangen und es hat zum Glück geklappt. Somit konnte ich am Ende nach schwierigem Beginn noch sehr zufrieden sein.“ Die U 23-Europameisterin aus dem Jahr 2019 wird am Samstagabend (ab 20.25 Uhr) die deutschen Fahnen alleine im Finale vertreten. Denn Jana Marie Lowka (Eintracht Frankfurt; 52,98 Meter) und Lea Wipper (SC Magdeburg; 55,07 Meter) schafften im Olympiastadion den Sprung in die Top-12 leider nicht. 

Beste Speerwerferin in der Qualifikation war am Donnerstag Liveta Jasiunaite. Die Litauerin erreichte eine Weite von 61,85 Metern.

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Foto: Erstes Ziel erreicht – Annika Fuchs steht am Samstag bei der EM im Finale (Quelle: SC Potsdam)

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