Kristin Pudenz vom SC Potsdam hat eine weitere Olympia-Medaille verpasst. Für die Silbermedaillengewinnerin von Tokio lief es am Montagabend im Stade de France nicht nach Plan. Mit 60,38 Metern wurde sie in Paris Zehnte.
Die genannte Weite gelang der sechsfachen Deutschen Meisterin bereits im ersten Versuch. Im zweiten Durchgang brachte die 31-Jährige den Diskus trotz Wurfnetzberührung auf 60,07 Meter. Der dritte Wurf war ungültig. Damit war für Pudenz nach drei Versuchen Schluss. Die Goldmedaille sicherte sich einmal mehr Valarie Allman. Die Amerikanerin ging mit einer Weite von 68,74 Metern im zweiten Durchgang in Führung. Im vierten Versuch legte sie noch zu – 69,50 Meter. Damit gewann die Olympiasiegerin von Tokio am Ende auch in Paris. Silber ging an Bin Feng aus China (67,51 Meter). Bronze errang die Kroatin Sandra Elkasevic (ebenfalls 67,51 Meter). Platz vier erreichte Marike Steinacker (TSV Bayer 04 Leverkusen) mit 65,37 Metern.
Clemens Prüfer, ebenfalls vom SC Potsdam, hat sich hingegen imposant für das Diskuswurf-Finale der Männer qualifiziert. Gleich im ersten Versuch brachte er das Wurfgerät am Morgen auf 66,36 Meter. Da er damit bereits die direkte Qualifikationsmarke von 66,00 Metern übertroffen hatte, beendete er den Wettbewerb anschließend als Viertbester beider Wurf-Gruppen. Das Finale findet am Mittwoch ab 20.25 Uhr statt.
SCP-Mann Jean Paul Bredau hat den Einzug in das 400-Meter-Halbfinale verpasst. In seinem Hoffnungslauf wurde der 25-Jährige in 45,40 Sekunden Dritter (Sieger Ammar Ismail Yahia Ibrahim; 44,77 Sekunden). Nur die jeweiligen Gewinner hatten die Möglichkeit, sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Dies ist dem EM-Bronzemedaillengewinner (4×400-Meter-Staffel) damit nicht gelungen.
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Foto: Während es für Kristin Pudenz (li.) am Montag nicht lief, konnte sich Clemens Prüfer (re.) über einen starken Auftritt in Paris freuen (Bildquelle: Gerhard Pohl)