SC Potsdam verabschiedet seine Athletinnen und Athleten zu den Top-Events

In den kommenden Monaten jagt ein Highlight das nächste: Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften, U 16-, U 18-, U 20- sowie U 23-DM, U 18-Europameisterschaft, U 20-Weltmeisterschaft, Olympische Spiele, Paralympics – der Terminkalender, besonders der in der Leichtathletik, ist mit Höhepunkten nur so gespickt. Grund genug für den SC Potsdam, seine Athletinnen und Athleten – auch aus dem Nachwuchsbereich – schon jetzt im Rahmen eines Sommerfestes zu den anstehenden Events zu verabschieden.

Damit möglichst viele SCP-Sportler/-innen bei den Olympischen Sommerspielen in Paris dabei sind, heißt es für einige, noch einmal bei den Deutschen Meisterschaften vom 28. bis zum 30. Juni zu glänzen. Das gilt beispielsweise für die Olympia-Zweite von Tokio, Kristin Pudenz. Die fünffache Deutsche Meisterin im Diskuswurf ist bei den nationalen Titelkämpfen quasi zum Siegen verdammt. Zwar hatte sie bereits im letzten Jahr die Olympia-Norm von 64,50 Metern erreicht, aber das schafften inzwischen vier deutsche Diskuswerferinnen. Für Paris werden dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) aber nur drei Athletinnen in dieser Disziplin zur Nominierung vorgeschlagen. Und da Pudenz zuletzt ein wenig außer Form schien, hofft sie auf Braunschweig. „Mein Ziel ist es, zum sechsten Mal in Folge den Titel zu holen. Denn dann wäre ich ganz sicher bei den Olympischen Spielen dabei“, so die 31-Jährige. Etwas entspannter sieht es ihr männlicher Teamkollege Clemens Prüfer. Der 26-Jährige schaffte es in Tokio immerhin ins Finale. In dieser Saison brachte der aktuelle EM-Sechste den Diskus bereits auf 69,09 Meter. Damit sollte er bei den Männern zu den drei Nominierten für die olympischen Wettbewerbe gehören.

Gleiches gilt für Jean Paul Bredau. Der 400-Meter-Mann präsentierte stolz seine EM-Bronzemedaille, die er gerade erst mit der DLV-Staffel in Rom gewann. „In Braunschweig will ich meine gute Form unbedingt noch einmal bestätigen. Aber wenn nichts ‚Schlimmes‘ dazwischenkommt, sollte ich bei den Olympischen Spielen dabei sein.“ Gleiches könnte auch Tyrel Prenz glücken. Der deutsche Hallen-Vizemeister (hinter Bredau) hofft darauf, in Paris in der 4×400-Meter-Staffel zum Einsatz zu kommen. Als sicher gilt hingegen die Nominierung für Geher Christopher Linke, der sich aktuell im Trainingslager auf Paris vorbereitet. Außerdem stehen die Chancen gut, dass Margarita Kolosov (Rhythmische Sportgymnastin des SC Potsdam) bei Olympia dabei ist.

Nach den Olympischen Spielen (Eröffnungsfeier am 26. Juli) folgen vom 28. August bis zum 8. September die Paralympics. Hier sollte neben Maike Naomi Schwarz auch Gina Böttcher vom SC Potsdam starten. Die Paraschwimmerin hat in diesem Jahr dreimal Gold bei der Europameisterschaft auf Madeira gewonnen. Die Wettbewerbe in Paris sollen der nächste Karriere-Höhepunkt der 23-Jährigen werden.

Fotos: Gerhard Pohl

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