Traditions-Meeting Halle mit Kristin Pudenz und dem 65-Meter-Ziel!

Heute startet Kristin Pudenz beim Leichtathletik Meeting in Halle. Ihr persönliches Ziel? – Die 65-Meter-Marke knacken! Wir drücken die Daumen und wünschen viel Erfolg. Mehr zum Wettkampf und Kristins Ziele lesen Sie im aktuellen Artikel des MAZ Sportbuzzers von Peter Stein:

Presseartikel

Dienstag, 14. Juli 2020
Diskuswerfen: Kristin Pudenz startet am Mittwoch beim Meeting-Halle. Sie will in dieser „Late Season“ noch die 65-Meter-Marke knacken.

An diesem Mittwochnachmittag startet Kristin Pudenz mit zwei Monaten Verspätung in die Leichtathletik-Freiluftsaison. Wegen der Corona-Pandemie wurden Wettkämpfe reihenweise abgesagt. Die Diskuswerferin vom SC Potsdam wollte ursprünglich am 16. Mai in Halle/Saale die Olympia-Saison eröffnen. Währen die Sommerspiele in Tokio um ein Jahr verschoben wurden, findet das Traditionsmeeting in den Hallenser Brandbergen nun am 15. Juli statt.
Dabei hat die 27-Jährige schon ordentlich vorgelegt. Ende Mai schaffte sie bei einem Testwettkampf in Neubrandenburg 63,96 Meter und am 19. Juni steigerte sie sich auf der heimischen Anlage im Luftschiffhafen auf 64,92 Meter und verbesserte ihre persönliche Bestleistung aus dem Vorjahr von 64,37 Meter deutlich. Das belegt, sie hat die Hände in der Corona-Pause nicht in den Schoß gelegt, vielmehr fleißig weitertrainiert. „Ich konnte es doch nicht schleifen lassen, nur weil die Olympischen Spiele verschoben wurden“, meint Kristin Pudenz. „Ich habe die Chance, mir in aller Ruhe eine gute Ausgangsbasis für 2021 zu schaffen.“

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Diskuswerfen: Kristin Pudenz startet am Mittwoch beim Meeting-Halle. Sie will in dieser „Late Season“ noch die 65-Meter-Marke knacken.

An diesem Mittwochnachmittag startet Kristin Pudenz mit zwei Monaten Verspätung in die Leichtathletik-Freiluftsaison. Wegen der Corona-Pandemie wurden Wettkämpfe reihenweise abgesagt. Die Diskuswerferin vom SC Potsdam wollte ursprünglich am 16. Mai in Halle/Saale die Olympia-Saison eröffnen. Währen die Sommerspiele in Tokio um ein Jahr verschoben wurden, findet das Traditionsmeeting in den Hallenser Brandbergen nun am 15. Juli statt.
Dabei hat die 27-Jährige schon ordentlich vorgelegt. Ende Mai schaffte sie bei einem Testwettkampf in Neubrandenburg 63,96 Meter und am 19. Juni steigerte sie sich auf der heimischen Anlage im Luftschiffhafen auf 64,92 Meter und verbesserte ihre persönliche Bestleistung aus dem Vorjahr von 64,37 Meter deutlich. Das belegt, sie hat die Hände in der Corona-Pause nicht in den Schoß gelegt, vielmehr fleißig weitertrainiert. „Ich konnte es doch nicht schleifen lassen, nur weil die Olympischen Spiele verschoben wurden“, meint Kristin Pudenz. „Ich habe die Chance, mir in aller Ruhe eine gute Ausgangsbasis für 2021 zu schaffen.“
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Und so ganz nebenbei hat sie eine neue Leichtigkeit entdeckt. „Im Moment geht es ja bei den Wettkämpfen noch nicht um so viel. Da kann man lockerer rangehen“, sagt die 1,91 Meter große Sportsoldatin. Ihr langjähriger Trainer Jörg Schulte bestätigt den Eindruck: „Diese neu gewonnene Leichtigkeit bekommt ihr sehr gut. Sie geht alles sehr souverän an. Der Durchbruch im vergangenen Jahr hat ihr viel Selbstvertrauen gegeben. Auch bei einem ungültigen Versuch bleibt sie ruhig. Sie weiß, was sie drauf hat und lässt sich von der Konkurrenz nicht mehr so beeindrucken.“
Kristin Pudenz hatte sich im Vorjahr mit der damaligen Bestweite von 64,37 Meter den deutschen Meistertitel im Berliner Olympiastadion gesichert und damit auch das WM-Ticket ergattert, nachdem sie einige Jahre zuvor trotz Normerfüllung bei den internationalen Höhepunkten stets nur Zuschauerin blieb, weil drei andere Deutsche einfach besser waren. Aber im Moment gibt die Potsdamerin den Ton an und führt souverän die nationale Bestenliste an.
Den DM-Titel verteidigen
Trotz Olympia-Verschiebung und EM-Absage hat Kristin Pudenz ein Ziel. Am 9. August will sie in Braunschweig ihren DM-Titel möglichst verteidigen. Sie hat noch einmal eine Trainingsphase eingelegt, konnte auch in Kienbaum beim Lehrgang des Auswahlkaders voll durchtrainieren. In punkto Kraft und Athletik habe sie ein gutes Pfund drauflegen können. „Aber klar muss da im nächsten Jahr mit Blick auf Olympia noch mal ein Stück draufgepackt werden“, ergänzt die Studentenweltmeisterin von 2017.
Am Mittwoch startet die „Late Season“, am 24. Juli folgt Schönebeck, danach die Deutschen Meisterschaften und vielleicht ein paar internationale Meetings. An die Corona-Bestimmungen hat sie sich gewöhnt, zum Beispiel, dass die Athleten den Diskus immer selbst wieder einsammeln müssen. Das wird in Halle nicht anders sein. Zwei Wurfgeräte habe sie immer dabei, die vor jedem Wettkampf auch gemessen und gewogen werden. Ihre ein Kilogramm schwere Scheibe trägt übrigens den Namen „Space Traveller“ zu deutsch Astronaut oder Raumfahrer. Dieses Exemplar wurde von Olympiasieger und Weltrekordler Jürgen Schult mitentwickelt. Kristin Pudenz hofft nun, dass der Diskus bald über 65 Meter fliegt und dabei locker von der Hand geht.

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