Bei den World Relays zeigte Tyrel Prenz vom SC Potsdam einmal mehr seine Klasse als verlässlicher Startläufer der deutschen 4×400-Meter-Mixed-Staffel. In beiden Qualifikationsrunden führte er das DLV-Quartett ins Rennen und legte jeweils eine starke Grundlage für sein Team.
In der ersten Qualifikationsrunde traf die Staffel um Prenz auf hochkarätige Konkurrenz. Gegen Nationen wie Großbritannien, Kenia oder die USA lief Prenz ein kontrolliertes Rennen mit starkem Finish auf der Zielgeraden. Dennoch reichte es für das deutsche Team in 3:15,28 Minuten nur zu Rang sechs und damit nicht für die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaften. Für die Staffel bedeutete das: eine zweite Chance in der nächsten Qualifikationsrunde.
Dort präsentierte sich das deutsche Team deutlich verbessert. Prenz eröffnete erneut das Rennen und brachte Deutschland in eine aussichtsreiche Position. In einem hochspannenden Verlauf kämpfte sich das Quartett zwischenzeitlich sogar an die Spitze des Feldes. Am Ende entwickelte sich ein enger Dreikampf um die entscheidenden Plätze. Mit 3:12,99 Minuten lief die deutsche Staffel bis auf fünf Hundertstelsekunden an den deutschen Rekord heran und belegte einen starken dritten Platz.
Auch wenn damit die direkte WM-Qualifikation erneut knapp verpasst wurde, unterstrich die Leistung das große Potenzial der deutschen Staffel. Tyrel Prenz überzeugte dabei als konstanter Startläufer des SC Potsdam und bestätigte seine wichtige Rolle im Nationalteam. Nun gilt es, in den nächsten eineinhalb Jahren eines der vier verbliebenen Tickets zu holen, um bei der WM 2027 dabei zu sein.
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Foto: Tyrel Prenz überzeugt als Startläufer in Botswanas Hauptstadt Gaborone (Bildquelle: Gerhard Pohl)