Kolosov holt viermal Silber bei den Finals

Margarita Kolosov hat sich bei den Deutschen Meisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik gleich mehrfach mit Edelmetall belohnt. Im Rahmen der Finals gewann die Gymnastin vom SC Potsdam in Düsseldorf viermal Silber: am Freitag im Mehrkampf und am Samstag in den Einzelfinals mit den Keulen, mit dem Band und mit dem Ball.

Nach dem nicht perfekt gelungenen Mehrkampf (125,700 Punkte) vom Freitag hatte sich Kolosov für die Gerätefinals besonders viel vorgenommen. Der Auftakt mit dem Reifen verlief aber unglücklich. „Ich habe den Reifen dreimal verloren. Einmal bei etwas Riskantem, da musste ich den Ersatzreifen nehmen und das hat mich dann durcheinandergebracht“, so die 19-Jährige hinterher. Trotzdem reichte es am Ende mit 26,950 Punkten zu Rang vier.

Danach lief es besser. Mit dem Ball präsentierte sich Kolosov bärenstark und erkämpfte die Silbermedaille (33,650 Punkte). Mit den Keulen errang sie trotz eines Fehlers ebenfalls den zweiten Platz (31,250 Punkte). Und mit dem Band, mit dem sie nach dem Mehrkampf aussichtsreich auf Rang eins lag, gewann sie wieder Silber (29,800 Punkte). Den Titel im Mehrkampf und in allen vier Gerätefinals holte sich Darja Varfolomeev vom TSV Schmiden, die amtierende Weltmeisterin mit den Keulen.

Kolosov: „Ich bin froh, dass es in den Einzelfinals dreimal zu Silber gereicht hat. Denn insgesamt lief es nicht optimal. Für mich heißt das, zukünftig weiter hart an mir zu arbeiten, um mich zu verbessern.“

Beim SC Potsdam sind die Verantwortlichen trotzdem sehr stolz. Denn schon heute ist Kolosov die erfolgreichste Athletin in der Rhythmischen Sportgymnastik, die der Verein je hatte.

Ein großer Dank gilt Kolosovs Trainerin am Bundesstützpunkt Fellbach-Schmiden, Yulia Raskina, und natürlich der Potsdamer Kampfrichterin Jana Fiedler.

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Foto: Margarita Kolosov gewann in Düsseldorf vier Silbermedaillen (Quelle: SC Potsdam / Text: JF/FB)

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