Anfang Juni hat Margarita Kolosov vom SC Potsdam bei der Deutschen Meisterschaft und ersten Olympia-Qualifikation bereits überzeugt: Mit ihrem Mehrkampftitel in der Rhythmischen Sportgymnastik verschaffte sie sich eine hervorragende Ausgangsvoraussetzung für eine Olympia-Teilnahme. Am 29. Juni hat sie die Möglichkeit, ihr Ticket für Paris endgültig zu lösen.
Denn im Bundesstützpunk Fellbach-Schmiden findet am Samstag Teil II der Olympia-Qualifikation statt. Mit dabei ist neben Kolosov beispielsweise auch Sechsfach-Weltmeisterin Darja Varfolomeev (Schmiden), die sich im Kampf um den deutschen Mehrkampftitel zu Monatsbeginn sogar der Potsdamerin beugen musste. Aber die Konkurrenz in Deutschland ist groß. Insgesamt nehmen acht Gymnastinnen den Kampf um die Olympia-Tickets auf. Am Samstagabend soll dann bereits Klarheit herrschen. Denn dann wird der Lenkungsstab in seiner Sitzung beschließen, welche Gymnastinnen der Deutsche Turner-Bund dem Deutschen Olympischen Sportbund zur Nominierung vorschlägt.
Die finale Olympianominierung obliegt dem DOSB, der die Namen in der nächsten Woche verkünden will. Die Chancen, dass dies in der Rhythmischen Sportgymnastik Weltmeisterin Darja Varfolomeev (TSV Schmiden) und die SCP-Athletin Margarita Kolosov sein werden, stehen aber gut: Schließlich war es Kolosov selbst bei der WM im vergangenen Jahr in Valencia (Spanien), die dem DTB mit einem zehnten Rang in der Mehrkampf-Qualifikation den zweiten Startplatz für die Olympischen Spiele gesichert hatte.
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Foto: Margarita Kolosov will endgültig das Ticket für Paris lösen (Quelle: SC Potsdam)