Für Margarita Kolosov (SC Potsdam) sind die Deutschen Meisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik in Dresden versöhnlich zu Ende gegangen. Nachdem die Olympia-Vierte von Paris am Freitag im Mehrkampf eine Medaille verpasste, errang sie am Samstag im Rahmen der Finals an den Einzelgeräten immerhin zwei Medaillen.
Mit dem Reifen legte Kolosov gleich eine fehlerfreie Übung hin und holte mit 28,700 Punkten hinter der Mehrkampf-Olympiasiegerin Darja Varfolomeev (TSV Schmiden; 30,450 Punkte) die Silbermedaille. Bronze ging an Viktoria Steinfeld (ebenfalls Schmiden; 28,650 Punkte).
Mit dem Ball – hier hatte Kolosov bei den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games Gold geholt – erlaubte sie sich eine kleine Unsicherheit: Und die kostete die gebürtige Potsdamerin eine weitere Medaille. Mit 27,350 Punkten wurde sie Vierte. Es siegte erneut Varfolomeev (29,750 Punkte).
Mit den Keulen präsentierte sich Kolosov bärenstark. Doch hier zeigte sich, wie ausgeglichen die Konkurrenz in Deutschland inzwischen ist. Obwohl die SCP-Athletin mit 29,050 Punkten eine großartige Wertung erhielt, reichte es für die 21-Jährige nur zu Platz vier. Varfolomeev wurde Erste (31,450 Punkte).
Mit dem Band patzte Kolosov zwar, doch sie begeisterte trotzdem. Mit 28,200 Punkten holte sie abschließend noch eine Bronzemedaille. Platz zwei ging an Anastasia Simakova (TSV Schmiden; 28,900 Punkte). Gold gewann die ebenfalls nicht ganz fehlerfreie Varfolomeev mit 30,050 Punkten.
Weitere Neuigkeiten aus der Rhythmischen Sportgymnastik beim SC Potsdam gibt es hier!
Foto: Margarita Kolosov hatte bei den Deutschen Meisterschaften stärkere Konkurrenz als jemals zuvor (Bildquelle: adh/Arndt Falter)