Der SC Potsdam meistert erste Pokalhürde

Im Achtelfinalspiel um den DVV-Pokal bezwang der SC Potsdam auswärts den USC Münster nach 69 Minutenmit mit 3:0 (25:19, 25:18, 25:10) und zieht damit in die Runde der besten acht Mannschaften ein.

Das es am Ende ein so deutlicher Sieg wurde, war so nicht unbedingt zu erwarten. Im Viertelfinale ist der Pokalverteidiger SSC Palmberg Schwerin in einem Heimspiel der nächste Gegner, er wurde dem Team von der Losfee, Lisa Rühl, langjährige Spielerin beim SCP, zugelost.

Trotz des Handicaps, dass Ana Escamilla geschont werden musste, bot die Mannschaft vor den 987 Zuschauern einen insgesamt überzeugenden Auftritt, hatte jederzeit das Geschehen fest in der Hand, was sich am Ende auch in diesem deutlichen Spielausgang wiederspiegelt.

Das Team von Cheftrainer Guillermo Hernandez begann in der Sporthalle Berg Fidel mit Antonia Stautz, Brittany Abercrombie, Sofia Medic, Lisa Gründing, Anne Hölzig sowie Valerie Nichol und Aleksandra Jegdic (L) und ging konzentriert in diesen Pokalfight wissend, dass nur ein Sieg für das Weiterkommen reicht und das war auch die klare Zielsetzung.

Der erste Satz gestaltete sich zunächst relativ ausgeglichen, obwohl zu Beginn Potsdam 2:4 in den Rückstand geriet. Ausgeglichen ging es u.a. über die Zwischenstände 10:10 bis zum 15:15 weiter, danach wurde der Satz deutlich mit 25:19 beendet. Es stand 1:0 nach 24 Minuten.

Im folgenden Abschnitt lag das Team um Kapitänin, Antonia Stautz, die selber 18 Punkte beisteuerte und zu Recht die Ehrung als wertvollste Spielerin (Ivana Vanjak Münster) erhielt, von Beginn an immer in Führung und das teilweise mit sieben Zählern. Der Sportclub agierte in allen Mannschaftsteilen souverän, machte wenig oder kaum eigene Fehler und hatte mit Valerie Nichol eine überzeugende Zuspielerin, bis hin zum schnellen 25:18. Trotz dieser relativen Einseitigkeit erlebten die Zuschauer einen abwechslungsreichen Fight mit schönen Ballpassagen.

Das änderte sich auch nicht im dritten Satz, der dann auch eine klare Angelegenheit für die Havelstädterinnen wurde. Herausragend auf Potsdamer Seite war an diesem Tag Brittany Abercrombie, die alleine 20 Punkte auf das SCP Konto brachte. Schnell war die Gegenwehr des USC Münster gebrochen, der wenig dem druckvoll agierenden Guillermo-Team etwas entgegen setzen konnte. Beim 25:10 und dem 3:0 nach Sätzen verließen die Mannschaften das Feld in der Sporthalle Berg Fidel, was dem SC Potsdam den Einzug in das Viertelfinale brachte, welches am 24. November ausgetragen wird.

Nach dem Spiel äußerte Cheftrainer Guillermo Hernandez, „ Wir haben uns in der letzten Woche akribisch und konzentriert auf das Pokalspiel vorbereitet. Die Mannschaft hat alles, was wir im Trainerteam vorgegeben haben mit einer super Leistung umgesetzt“. Dabei hob der kritische Cheftrainer, neben dem Auftritt der Mannschaft, u.a. die Leistungen von Antonia Stautz, Brittany Abercrombie sowie Valerie Nichol hervor, fügte seiner Eischätzung noch das punktemäßig äußerst effektive Agieren des Angriffs hervor. Er übersah aber auch nicht, „dass es noch kleine Probleme gibt, die wir abstellen müssen. Wir haben uns Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben, die wir motiviert angehen werden, geholt.

Das nächste Heimspiel des SC Potsdam findet am 9. November in der MBS-Arena statt. In dem Fernsehspiel von Sport1 ist um 18.00 Uhr der amtierende Deutsche Meister Allianz MTV Stuttgart zu Gast. Tickets für diese Volleyball-Highlight erhaltet ihr hier: TICKETS

Wir freuen uns auf den Monat November und die ganzen Volleyball-Highlights, die anstehen.