Diesmal waren es vier Sätze

Im zweiten Halbfinalspiel zwischen dem SC Potsdam und dem SSC Palmberg Schwerin gab es am Ende ein 1:3 (25:20, 18:25, 21:25, 23:25). Trotz dieses Ergebnisses wurden die Gastgeberinnen von den 1780 stehenden Zuschauern mit viel Beifall für die gebotene Leistung gegen den großen Favoriten aus Mecklenburg verabschiedet.

In der Tat, beide Mannschaften boten in dem mehr als zweistündigen Match begeisternden Volleyballsport, wo bis zum Schluss der Ausgang offen war.

Dabei begann der SC Potsdam furios und führte schnell 8:1. In diesem Satz klappte nahezu alles, das Team war hell wach auf dem Feld. „Der erste Satz war ein richtig geiler Satz, es hat einfach alles gestimmt, unser Aufschläge, die Annahme ein toller Block, es war traumhaft“, bewertete Natalie Wilczek, die dabei strahlte, den Auftakt des Teams. Dieser wurde dann auch erfolgreich 25:20 auf die Habenseite gebracht.

Im Weiteren haben wir zu viele Aufschlagfehler gemacht, dass hat und dann auch das  ein wenig das Genick gebrochen“, ergänzte die Mittelblockerin. In den folgenden Abschnitten hatte sich Schwerin besser auf den SC Potsdam eingestellt, dabei kamen ihnen die Gastgeberinnen durch etliche Eigenfehler entgegen. Das zog sich dann auch durch die drei folgenden Sätze, wo es immer eine knappe Führung des SSC gab. Dabei waren sie durchweg attraktiv und so richtig nach dem Geschmack der Fans in der Halle, auch wenn es beim Spielausgang das nicht erwartete Happy End gab.

Die eigentliche Dramatik gab es im vierten Satz. Er gehörte zwar Schwerin, aber das Koslowski-Team konnte sich nie deutlich absetzen und musste nach einem zwischenzeitlichen 11:15, den 15:15 Ausgleich hinnehmen. Potsdam versuchte mit allen Mitteln und eigenen Möglichkeiten, diesen Vierten für sich zu entscheiden und erkämpfte das 23:23. Der fünfte Spielabschnitt lag vor den Augen des SCP. Gibt es wieder einen Thriller? Aber der clevere und international erfahrene und amtierende DVV-Pokalsieger hatte dann die effektivere Schlussphase, es stand 23:25 und 1:3, das war der zweite Sie in der „Best of Five Serie“ für den SSC Palmberg Schwerin der auch in Ordnung geht.

„Obwohl wir jetzt 0:2 im Rückstand liegen heißt das nicht, dass wir auch das dritte Spiel gegen den großen Favoriten verlieren. Wir werden alles daran setzen, in Schwerin zu gewinnen und dabei fest die Daumen drücken“, äußerte Natalie Wilczek.

Kapitänin Anne Hölzig bilanzierte, „Wir haben super angefangen und waren immer dran und haben in den entscheidenden Momenten viele Fehler gemacht, was aber auch passiert, wenn man volles Risiko geht. Ich denke aber, dass wir mit unserer Mannschaft gegen Schwerin mithalten können und werden am kommenden Donnerstag alles für einen Erfolg geben. Großen Dank an das Publikum, diese Rekordkulisse hat und großartig unterstützt. Wir gehen auf alle Fälle gestärkt in das nächste Halbfinalspiel“.

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