Drei Punkte für den SC Potsdam gegen Aachen

Im Sonntagsspiel der 1. Volleyball-Bundesliga gewann der SC Potsdam gegen die Ladies in Black mit 3:1 (25:22, 22:25, 25:20, 25:21) und belegt mit 32 Punkten weiterhin den 3. Tabellenplatz vor dem Verfolgern aus Dresden (26 Pkt.).

Für das Team von Cheftrainer Guillermo Hernandez war dieser erfolgreiche Vergleich ein richtungsweisender Auftritt für den weiteren Verlauf der Hauptrunde, wo noch fünf Meisterschaftsspiele zu absolvieren sind. Er hat damit eine besondere Bedeutung, den Potsdam konnte den Abstand zu den Verfolgern halten.

Es war die erwartet spannende und enge Auseinandersetzung zwischen den beiden Bronzemedaillengewinnern der vergangenen Saison. Die Gastgeber begannen mit einer veränderten Aufstellung,  gegenüber den letzten Spielen. Cheftrainer Guillermo Hernandez schickte zunächst Valerie Nichol, Sofija Medic, Antonia Stautz, Lisa Gründing, Brittany Abercrombie, die ihre Verletzung überwunden hat, sowie Annegret Hölzig (Aleksandra Jegdic/L) auf das Feld. Später brachte er noch u.a. Denise Imoudu und die erneut stark agierende Laura Emonts.

Mit ihren 24 Punkten unterstreicht Brittany Abercrombie, wie wichtig sie für den SC Potsdam ist.

Die Gastgeberinnen begannen vor 1248 Zuschauern in der MBS-Arena konzentriert und wollten nahtlos an ihren Auftritt in Stuttgart anknüpfen, was ihnen auch mit dem Erfolg über einen unmittelbaren Konkurrenten auch gelungen ist. Die Ladies in Black zeigten mit ihrem couragierten Auftreten, dass sie ein durchaus auf gleicher Höhe agierender Gegner sind. Potsdam brachte den 1. Satz dann auch mit 25:22 auf die Habenseite.

Im folgenden Abschnitt riss der Spielfluss beim SC, schnell lag das Guillermo-Team 0:5 hinten und konnte nur einmal beim 18:18 ausgleichen, aber das 22:25 nicht verhindern. Hier waren die Ladies in Black klar das dominierende Team.

„Es war das erwartet schwere Spiel für uns, es stehen nicht umsonst beide Mannschaften im vorderen Tabellenfeld. Wichtig für uns, wir haben drei Punkte eingefahren. Im zweiten, sowie letzten Satz waren wir unkonzentriert und haben gewackelt. Im vierten Satz war es ein mentales Problem. Hier müssen wir abgezockter auftreten und einfach die Punkte machen, dann wäre das Ganze deutlicher für uns ausgegangen. Für die Playoff-Platzierung war dieser Erfolg wichtig. Jetzt haben wir eine Pause und dann geht es in zwei Wochen voll weiter“, bilanzierte Sportdirektor Toni Rieger den Auftritt seines Teams.

Die beiden letzten Sätze glichen sich und hatten den gleichen Verlauf. Der SC Potsdam hatte immer eine knappe Führung, die er dann auch durchgebracht hatte. Lediglich im Schlussabschnitt riss beim 22:16 der Spielfluss und es schien noch mal eng (22:19) zu werden. Sofija Medic stand beim letzten Aufschlag gut postiert am Netz und brachte dem Ball zum 25:21 in das Feld von Aachen. Die Ehrung als MVP erhielten Aleksandra Jegdic (Potsdam) und Tessa Polder (Aachen).

„Wir haben uns zeitweilig schwer getan, aber immer wieder gut reingekämpft. Block, Feldabwehr, sowie die Aufschläge waren in Ordnung. Es war gut, wieder drei Punkte zu erkämpfen“, äußerte Kapitänin Antonia Stautz zum Fight.

Am kommenden Wochenende ist die Mannschaft spielfrei, da wird das Finale um den DVV-Pokal ausgetragen. Um Meisterschaftspunkte geht es am 22. Februar auswärts gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen.