Potsdam beschenkt Chefcoach mit klarem 3:0-Sieg

Gelungenes Geschenk für Trainer Riccardo Boieri: Zwei Tage nach seinem 36. Geburtstag sorgte sein Team, der SC Potsdam, mit einem 3:0 (25:16, 25:13, 25:14) gegen den VC Neuwied 77 für hervorragende Stimmung beim Chefcoach. Diese war auch bei Antonia Stautz bestens: Die Außenangreiferin steuerte zusammen mit Diagonalangreiferin Danielle Harbin die meisten Zähler (jeweils 13) zum Sieg bei. „Es war schön, komplett durchzuspielen. Doch ohne das restliche Team wäre ich nicht in der Lage gewesen, so viele Punkte zu erzielen“, so die 29-Jährige hinterher. Bei den Gästen stach Laura Berger mit zehn Zählern heraus.

Die Gastgeberinnen begannen im Vergleich zum Schwerin-Spiel mit einer veränderten Starting Six. Neuwied schlug auf, doch Harbin erzielte nach Zuspiel durch Raquel Lazaro den ersten Punkt der Begegnung. Potsdam setzte sich anschließend nach und nach immer mehr ab (20:13, 21:14, 22:15). Neuwied gelang es zuvor noch mehrfach, sich wieder an die Gastgeberinnen heran zu kämpfen. In der Schlussphase des ersten Durchgangs wurde die Sache aber eindeutig. Der Vorsprung wuchs schließlich auf neun Zähler (24:15): Veronika Djokic verwandelte den zweiten Satzball schließlich sehenswert (25:16).

Auch im zweiten Durchgang vertraute Boieri zunächst seiner Startformation. Diesmal gelang es den Gästen aber mit zwei Punkten (3:1, 4:2, 5:3) in Führung zu gehen. Es dauerte allerdings nicht lange, bis Stautz der Ausgleich zum 5:5 gelang. Kurze Zeit danach erzielte die Nummer sechs des SC Potsdam schon die 8:5-Führung. Breland Morrissette erhöhte auf 9:5. Beim Service von Stautz wuchs der Vorsprung auf sechs Punkte an (15:9). Damit waren die Potsdamerinnen, bei denen jetzt auch Sarah Stiriz zu Einsatzzeiten kam, auf dem besten Weg, auch den zweiten Durchgang für sich zu entscheiden. Die Führung betrug schließlich 13 Punkte: Stautz beendete Satz zwei mit dem 25:12.

Boieri begann den dritten Durchgang wieder mit seiner Starting Six. Und die ließ nur wenig Zweifel daran aufkommen, die Begegnung endgültig für sich zu entscheiden. Beim Aufschlag von Greta Kiss setzte sich Potsdam durch einen Punkt von Zuspielerin Lazaro auf 10:4 ab. Doch die Gäste versuchten, sich gegen die Niederlage zu stemmen und kamen auf 9:11 heran. Anschließend nahmen die Potsdamer Angriffe wieder an Effektivität zu. Und so baute der SCP seine Führung auf 24:13 aus. Der zweite Matchball, ein Aufschlagfehler Neuwieds, brachte die Entscheidung: Mit 25:14 ging auch der dritte Satz an Potsdam.

Ergebnis: 3:0 (25:16, 25:13, 25:14)

Starting Six SC Potsdam: Antonia Stautz (Außenangriff), Danielle Harbin (Diagonal), Breland Morrissette (Mittelblock), Veronika Djokic (Mittelblock), Raquel Lazaro (Zuspiel), Greta Kiss (Außenangriff) und Justine Wong-Orantes (Libera)

Zuschauer: 1.105

Most Valuable Player: Antonia Stautz (Gold), Laura Berger (Silber)

Die Video-Highlights der Partie gibt es auf dem YouTube-Channel des SC Potsdam. Zu den Fotos vom Spiel geht es hier. Weitere SCP-Nachrichten aus dem Bereich der 1. Volleyball Bundesliga gibt es hier!

Foto: Antonia Stautz lief gegen Neuwied zur Top-Form auf (Bildquelle: Nicol Marschall)

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