Punkte bleiben in Schwerin

Beim DVV-Pokalsieger, dem SSC Palmberg Schwerin, unterlag der SC Potsdam nach 1:14 Std. mit 0:3 (17:25, 23:25, 23:25) und belegt weiterhin mit 33 Punkten den 4. Tabellenplatz. Es war ein durchaus zu erwartender Ausgang bei den favorisierten Gastgeberinnen.

Der SC Potsdam hatte große Mühe in das Spiel zu finden und hatte u.a. große Probleme in der Annahme gegen die mit enormen Druck agierenden Schweriner. Zwar führte das Team von Cheftrainer Guillermo Hernandez schnell mit 4:2, aber plötzlich stand es 4:13. Auszeiten und diverse Auswechslungen, um sich besser auf den dominanten Gegner einzustellen, änderten wenig am Auftreten der Potsdamerinnen im ersten Satz, der dann 17:25 endete.

Die Frage jetzt war, kann sich der SC Potsdam im weiteren Spielverlauf besser beim Favoriten präsentieren oder wird es eine kurze Angelegenheit zu Gunsten der Gastgeberinnen?  Kurz, es wurde wesentlich besser, ja vor 1921 Zuschauern entwickelte sich jetzt ein enger Fight mit teilweise attraktiven Ballwechseln. Man kann jetzt von einer Gleichwertigkeit beider Teams sprechen.

Das was zu Beginn des Spieles nicht geklappt hat, funktionierte jetzt wesentlich besser und es wurde eine enge Angelegenheit. Keiner Mannschaft gelang es, sich deutlich abzusetzen, oft waren es nur ein bis zwei Zähler Differenz bzw. mehrfach gab es den Ausgleich, zuletzt 18:18. Hier war es besonders Annegret Hölzig, die im zweiten Satz mit 5 Punkten am wirkungsvollsten war. Sie wurde auch zu Recht als ‚MVP‘ geehrt. Am Ende konnten sich die Potsdamerinnen, nach dem 23:24, wo man ganz eng dran war, gegen den routinierten Gegner nicht belohnen. Das knappe 23:25 brachte das 0:2.

Den folgenden Abschnitt hatte man fest in der Hand und das überraschte schon. Hier gab es zwischenzeitlich eine deutliche 19:14 Führung und es deutete sich ein möglicher Satzgewinn an. Nach einer Auszeit des SSC verkürzte dieser zum 19:17. Danach nahm Guillermo Hernandez die Mannschaft zusammen, um sie neu einzustellen, nachdem Schwerin 4 Zähler in Folge  gelangen. Eng ging es weiter bis zum 22:21 und 22:23. Nach einer weiteren SCP-Auszeit stand es 23:24 und man hatte den Ball zum Aufschlag und möglichen Ausgleich in der Hand, doch dieser ging über das Feld hinaus und man konnte sich zumindest für einen Teilerfolg nicht belohnen, das 23:25 war die Folge.  

Zumindest in den beiden letzten Sätzen hat der SC Potsdam angedeutet, dass man durchaus in der Lage ist, gegen ein Spitzenteam der Liga, wie es der SSC Palmberg Schwerin ist, Gleichwertigkeit zu erreichen. Das sollte Mut für die nächsten beiden Spiele machen, die noch in dieser Woche ausgetragen werden.

Am Mittwoch ist bereits VfB Suhl LOTTO Thüringen um 19.00 Uhr zu Gast in der MBS Arena und das geht es für Beide Mannschaften um wichtige Punkte für eine gute Endplatzierung in der Hauptrunde.