Traumauftakt für Boieri-Team

Der SC Potsdam ist erfolgreich in die Bundesliga-Saison 2023/2024 gestartet. In der Margon Arena entschied das Team von Chefcoach Riccardo Boierie das Ost-Derby beim Dresdner SC mit 3:0 (26:24, 25:20 und 25:22) für sich. „Die Mannschaft hat eine tolle Leistung auf das Parkett gebracht“, freute sich Eugen Benzel, Geschäftsführer Sport der Bundesliga-Volleyballerinnen, hinterher. „Ich hatte vorher schon gemerkt, dass sich die Spielerinnen gut verstehen und die Qualität stimmt. Das wurde heute bestätigt und freut mich riesig. Das war ein guter Start und wir wollen jetzt Schritt für Schritt weitersehen.“

Dresden gelangen die ersten beiden Punkte der Begegnung. Es folgte der erste Potsdamer Zähler durch einen Servicefehler von Sarah Straube. Anschließend traf Suvi Kokkonen zum Ausgleich. In der Folge ging es hin und her, ohne dass sich ein Team absetzte. Bei einer 9:7-Führung der Potsdamerinnen nahm DSC-Coach Alexander Waibl eine erste Auszeit. Mit Erfolg: Denn die Dresdnerinnen lagen plötzlich mit 10:9 vorn. Sie bauten den zunächst knappen Vorsprung dank einiger guter Blocks auf 19:13 aus, ehe Boieri eine zweite Potsdamer Auszeit nahm. Der SCP wehrte schließlich den ersten Satzball ab und glich nach einem Block von Tara Taubner zum 24:24 aus. Die Diagonalangreiferin mit der Nummer eins verwandelte kurz darauf auch den ersten Gästesatzball – 26:24 für Potsdam!

Obwohl Boieri am Ende des ersten Durchgangs reichlich durchrotiert hatte, setzte er anschließend wieder auf seine Starting Six. Und die legte erst einmal drei Punkte vor. Kokkonen erhöhte auf 6:2, ehe die DSC-Volleyball-Damen beim Stand von 12:12 zum Ausgleich und anschließend durch ein Ass von Jennifer Janiska zur Führung (13:12) kamen. Bei 12:15 schickte Boieri wie im ersten Satz Antonia Stautz für Kokkonen in die Spur. Und prompt glich Potsdam wieder aus (15:15) und ging mit 16:15 in Führung. Beide Teams wirkten für lange Zeit in diesem Satz ebenbürtig. Aber Potsdam verbuchte erneut das bessere Ende für sich. Stautz sorgte mit einem Block für den entscheidenden Zähler zum 25:20.

Potsdam begann auch den dritten Durchgang mit Taubner und Kokkonen, die bis hierhin für die meisten Gäste-Punkte gesorgt hatten. Zunächst ging es auch diesmal recht ausgeglichen (3:3, 4:4, 7:7, 9:9, 10:10) zu, ehe der Dresdner SC aufgrund einiger Schwächen in der Potsdamer Annahme erst einmal auf 14:10 davonzog. Mit der in dieser Phase stark auftrumpfenden Tia Naomi Jimerson blieben die Gastgeberinnen aber vorn – bis die für Taubner eingewechselte Danielle Harbin das 20:20 erzielte. Auch Rodica Buterez drehte auf SCP-Seite kräftig auf. Anastasia Cekulaev erzielte mit einem Block das 23:21. Harbin sorgte für die ersten beiden Matchbälle (24:22), ehe ein Dresdner Fehler die Partie entschied.

Ergebnis: 0:3 (24:26, 20:25, 22:25)

Starting Six SC Potsdam: Suvi Kokkonen (Außenangriff), Tara Taubner (Diagonal), Breland Morrissette (Mittelblock), Anastasia Cekulaev (Mittelblock), Kristina Guncheva (Zuspiel), Rodica Buterez (Außenangriff) und Justine Wong-Orantes (Libera)

Zuschauer: 2.751

Most Valuable Player: Rodica Buterez (Gold), Tia Naomi Jimerson (Silber)

Bundesliga-Heimspiel-Tickets für den SC Potsdam, unter anderem für die Partie am Mittwoch gegen Aachen, gibt es hier. Weitere Nachrichten vom Volleyball-Bundesliga-Team des SC Potsdam gibt es hier!

Foto: Die Freude beim Potsdamer Team nach dem Auswärtssieg in Dresden war riesig (Quelle: Merle Golm)

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