Wahnsinn! SC Potsdam beendet Hauptrunde mit 3:0-Erfolg in Stuttgart

Der SC Potsdam zieht als Tabellenvierter in die Zwischenrunde der Volleyball Bundesliga ein. Zum Abschluss der Hauptrunde hatte das Team von Chefcoach Riccardo Boieri am Samstag einen echten Paukenschlag parat: Nur zwei Tage nach der klaren Niederlage in der Champions League beim Allianz MTV Stuttgart, setzte sich das Team aus der brandenburgischen Landeshauptstadt diesmal mit 3:0 (26:24, 25:20, 25:21) beim Deutschen Meister durch. „Wir haben deutlich stabiler angenommen und besser aufgeschlagen als am Donnerstag“, sagte Außenangreiferin Antonia Stautz hinterher. „In den Phasen, in denen es nicht so lief, hatte ich immer das Gefühl, dass wir das trotzdem schaffen können. Wir wollten unbedingt gewinnen und das haben wir von Anfang an bis zum Ende gezeigt.“

SCP-Cheftrainer Boieri setzte in der Startformation im Gegensatz zur Champions-League-Begegnung auf Zuspielerin Kristina Guncheva (statt Lazaro) und Außenangreiferin Suvi Kokkonen (für Buterez). Und es lief zunächst gut. Danielle Harbin erzielte mit einem Tip das 1:0 für Potsdam. Doch Stuttgart riss die Begegnung umgehend an sich, ging mit 3:1 in Führung. Zunächst ohne Kristal Rivers im Diagonalangriff, dafür mit Alexis Hart, machten die Gastgeberinnen aus einem 3:3 schnell ein 6:3. Zeitweise erhöhte der Allianz MTV seinen Vorsprung auf komfortable vier Zähler (8:4), weiter setzte sich das Team aus Baden-Württemberg aber nicht ab. Beim Stand von 11:12 aus Potsdamer Sicht brachte Boieri doch Raquel Lazaro (für Guncheva) und Greta Kiss (für Kokkonen) in die Partie. Doch nach dem 14:16 kehrte er zu seiner Starting Six zurück. Breland Morrissette sorgte mit einem Block für das 17:17, Kokkonen erzielte plötzlich mit dem 18:17 wieder eine Potsdamer Führung. Das Boieri-Team erhöhte auf zwei Punkte (19:17). Die Gäste gaben den Vorsprung zwar noch einmal aus der Hand, doch sie holten sich die Führung zurück und gewannen den ersten Satz mit 26:24 – und das, nachdem Stuttgart zuvor zwei Satzbälle vergeben hatte.

Der SC Potsdam machte auch im zweiten Durchgang den ersten Punkt. Allerdings gelang dem Heimteam beim Service von Jolien Knollema ein 3:1. Maria Segura Palleres glückte wenig später das 6:3. Doch durch zwei Punkte in Folge gelang Anastasia Cekulaev der Ausgleich (6:6). Das Boieri-Team ging anschließend wieder in Führung – mit 7:6 und 8:6. Stuttgarts Coach Konstantin Bitter schien die Sache jetzt doch zu brenzlig zu werden: Mitte des Satzes brachte er dann doch Rivers in die Begegnung. Doch Potsdam ließ sich nicht verunsichern, zog nach Cekulaev-Block auf 18:12 davon. Beim Aufschlag der eingetauschten Kiss erhöhte der SCP auf sieben Punkte (20:13). Die Gäste, zwischendurch mit Rodica Buterez für Stautz, brachten den klaren Vorsprung mit 25:20 über die Ziellinie. Die 2:0-Satzführung wollte sich das Boieri-Team auf keinen Fall nehmen lassen. Und auch in Durchgang drei lag der SCP nach drei Punkten in Folge von Antonia Stautz mit 9:5 vorn. Mit dem Rücken zur Wand drehte Stuttgart zwar noch einmal auf, doch die Gäste blieben in Führung. Stautz nutzte letztlich den ersten Matchball zum 25:21.

Ergebnis: 0:3 (24:26, 20:25, 21:25)

Starting Six SC Potsdam: Suvi Kokkonen (Außenangriff), Danielle Harbin (Diagonal), Anastasia Cekulaev (Mittelblock), Breland Morrissette (Mittelblock), Kristina Guncheva (Zuspiel), Antonia Stautz (Außenangriff) und Justine Wong-Orantes (Libera)

Zuschauer: 2.251 (ausverkauft)

Most Valuable Player: Kristina Guncheva (Gold), Kristal Rivers (Silber)

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Foto: Siegerfoto nach dem 3:0-Erfolg in Stuttgart (Bildquelle: Eugen Benzel/SC Potsdam)

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