Wochen der Wahrheit: Der SC Potsdam reist nach Vilsbiburg

Der SC Potsdam beginnt den Saisonendspurt der Hauptrunde mit dem Auswärtsspiel bei den Roten Raben Vilsbiburg. Am Samstag tritt die Mannschaft von Trainer Alberto Salomoni zum drittletzten Spiel um 19 Uhr beim Tabellenachten an und will am liebsten mit drei Punkten die Heimreise wieder antreten.

„Wenn wir gegen Vilsbiburg drei Punkte holen, gehen wir mit einem guten Vorsprung in das Spiel gegen Münster“, erklärt Salomoni. Die Tabellenkonstellation verspricht eine gehörige Portion Spannung an den letzten Spieltagen. Drei Teams kämpfen um die Plätze 5 und 6, die die direkte Qualifikation für die Play-Offs bedeuten würden. Potsdam hat dabei aktuell die besten Karten. Mit 30 Punkten stehen sie auf dem fünften Rang. Erster Verfolger ist der USC Münster, der mit 28 Punkten nur zwei Punkte zurückliegt, allerdings noch ein Spiel weniger gespielt hat. Die ladies in black Aachen stehen mit ebenso 28 Punkten auf dem undankbaren 7. Platz und müssten aktuell den Umweg über die Pre-Play-Offs nehmen. Das Aachener Restprogramm ist mit Spielen gegen Hamburg, Schwerin und Stuttgart nicht gerade einfach. Münster muss ebenso noch gegen Stuttgart sowie gegen Vilsbiburg und Wiesbaden ran. Zum echten Endspiel könnte es am kommenden Wochenende dann in der MBS-Arena in Potsdam kommen. Wenn der SC den USC Münster empfängt. „Wir haben nun zwei Endspiele vor der Nase“, sagt Alberto Salomoni gar. „Dabei wollen wir natürlich das Maximalziel von 6 Punkten erreichen, um nicht am letzten Spieltag in Wiesbaden siegen zu müssen.“ Dieses Nervenspiel gegen Wiesbaden möchte der Italiener seinem Team gerne ersparen. „Alle wissen worum es geht und sind höchst motiviert“, so Salomoni zur Stimmung in der Mannschaft.

Die Vilsbiburgerinnen werden sich allerdings  nicht so leicht geschlagen geben. Das Team von Jonas Kronseder ist schlecht in die Saison gestartet, hat sich mittlerweile aber gefangen und möchte sich nun in eine möglichst optimale Lage für die Pre-Play-Offs spielen. Als Tabellenachter würden sie gegen den Neunten antreten müssen und hätten zuerst Heimrecht. Und dass sie es den Potsdamerinnen schwer machen können, bewiesen sie bereits im Hinspiel, welches die Salomoni-Truppe knapp mit 3:2 gewonnen hatte. Damals, im Dezember wurde Potsdams Mittelblockerin Bernarda Cutuk als wertvollste Spielerin geehrt. Diese wird nun im Rückspiel allerdings fehlen, da sie noch immer an ihrer Schulterverletzung laboriert. Außerdem fehlt weiterhin Jessica Rivero. Beide sind in dieser Woche wieder ins lockere Training eingestiegen, können aber noch nicht eingesetzt werden. Ansonsten kann Alberto Salomoni aber auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

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