Am Wochenende starteten die U14-Mädchen nach Dachau, um dort die Deutsche Meisterschaft zu spielen. Erstmals seit 1999, damals war Trainer „Rossi“ selbst noch Spieler, fanden die Jungs- und Mädchenmeisterschaft an einem Ort statt. Mit zum Trainerteam gehörten noch Martin Gentz (Scout/Co-Trainer) und Juliane Schenk, welche als Physiotherapeutin vor Ort – so wie im letzten Jahr – in vielen Bereichen tolle Unterstützung leistete.
Mit dem Gruppensieg direkt ins Viertelfinale
Zum Auftakt ging es gegen den Norddeutschen Meister VT Hamburg. Nach nervösem Start kamen die SCP-Mädels immer stärker ins Spiel, dennoch ging der erste Satz 23:25 und somit denkbar knapp an die Mädchen aus der Hansestadt. Die Erkenntnisse des ersten Satzes und auch die nachlassende Aufregung sorgten für eine bärenstarke sowie disziplinierte Leistung in Satz zwei und drei. Mit dem 2:1 (-23/15/9) war ein wichtiger Schritt in Richtung Viertelfinale getan.
Spiel zwei gegen den USC Münster sollte eine wichtige Qualität der Mädchen zum Vorschein bringen. In einem umkämpften ersten Satz gegen den Westdeutschen Meister sorgten unter anderem Wechsel für wichtige Impulse. Im zweiten Satz folgte dann eine beeindruckende Vorstellung: Hellwach, konzentriert und durchschlagskräftig gelang ein 25:14.
Im letzten Gruppenspiel gegen die Volleyballakademie Stuttgart folgte ein souveräner 2:0-Erfolg und damit der begehrte Gruppensieg.
„Tiebreak-Spektakel“ am Sonntag endet mit Platz 7
Im Viertelfinale gegen Schwerin kam es zu einem der Klassiker im Volleyball. Beide Teams kannten sich sehr gut und lieferten sich ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Nach schwachem Start kämpften sich die Potsdamerinnen ins Spiel. Leider wurde eine 22:20-Führung höchst unglücklich abgegeben. Nach dieser Enttäuschung zeigten die SCP-Volleyballerinnen einen unglaublich starken Willen und spielten Schwerin mit 25:17 regelrecht an die Wand. Nun war die große Frage: Wie gelingt der Start in den Tiebreak? Gleich zu Beginn konnten sich die Schwerinerinnen entscheidend absetzen und dieser Rückstand, auch wenn er zwischendurch auf zwei Punkte reduziert wurde, war eine zu große Hypothek. Schwerin zog ins Halbfinale ein.
In den Spielen um Platz 5 bis 8 folgten dann zwei weitere Tiebreaks. Gegen Offenburg ging das Spiel knapp verloren. Im letzten Spiel gegen Heiligenstein gelang der aus moralischer Sicht wichtige 2:1-Erfolg zum Abschluss.
„Zum wichtigsten Zeitpunkt die beste Leistung“
Trainer Martin Rosseck bilanzierte: „Nach einem so knappen Viertelfinal-Aus fällt es natürlich schwer, sich über einen 7. Platz zu freuen. Dennoch haben wir als Team zum Saisonhöhepunkt unsere besten Leistungen gezeigt. Die Mädchen haben mit sehr viel Disziplin und Leidenschaft die Nachteile in der Körpergröße weggemacht und waren für jeden Gegner schwer zu schlagen. Das Turnier war insgesamt sehr ausgeglichen besetzt. Die Mädchen können sehr stolz auf sich sein und ich bin mir sicher, dass für einen Großteil nochmal die Chance kommen wird, die DM-Medaille zu gewinnen.
Ich möchte mich außerordentlich bei den mitgereisten Eltern bedanken. Die Unterstützung zu jedem Zeitpunkt des Turniers war außergewöhnlich und ich habe das in dieser Form noch nicht erlebt. Besonders großer Dank an Juliane und Martin, die uns ausgezeichnet unterstützt haben.“
Am Ende geht noch ein Glückwunsch an die Deutschen Meister aus Leipzig (m) und Dachau (w) sowie an den Ausrichter, der diese Mammut-Aufgabe gut gemeistert hat.









