U20 Mädels als Nordostdeutscher Meister zur DM nach Paderborn

Am Sonntag stand in Bitterfeld die U20 Regionalmeisterschaft an. Trainer Björn Matthes hatte wie so oft in dieser Altersklasse eine starkes Team im Aufgebot. Im Gegensatz zu einigen anderen Mannschaften konnte er sogar auf sämtliche Spielerinnen mit Erstligaerfahrung zurückgreifen. Zwar konnte unter der Woche nur einmal mit der kompletten Mannschaft trainiert werden, das sollte aber im Verlaufe des Turniers kein großes Problem darstellen. Mit Bitterfeld-Wolfen und RPB Berlin wurden den SCP Mädchen ein hartes Los in der Gruppe zu Teil, da beide Teams über ähnliches Spielerpotential verfügen wie der SCP.

Leider oder glücklicher Weise konnte nur Bitterfeld auf die komplette Anzahl seiner Spielerinnen zurückgreifen. Berlin reiste mit einem etwas jüngerem Kader und ohne ihre Topspielerinnen an. Das dieses Berlin trotzdem nicht zu unterschätzen war, zeigte sich dann im Ergebnis des ersten Spiels (SC Potsdam gegen RPB Berlin). Das Spiel ging über drei volle Sätze und wenn gleich es am Ende ein Recht souveräner Sieg war, so verlangte Berlin unserem Team alles ab. Durch den Sieg Bitterfelds gegen Berlin ging es dann im dritten Gruppenspiel „nur“ noch um den prestigeträchtigen ersten Platz in der Gruppe. Wieder ging es ordentlich zur Sache und man merkte, dass beide Teams nun immer besser ins Turnier kamen. Nach einigen wuchtigen Angriffen, super Feldabwehraktionen und fiesen Aufschlägen, konnten sich auch in diesem Spiel die Spielerinnen des SCP auf die Schultern klopfen und als Sieger das Feld verlassen. Am Ende dieser sehr schweren Gruppe hatte der Deutsche Meister des Vorjahres RPB Berlin das Nachsehen und war vorzeitig aus dem Rennen, um die Qualifikation zur DM.

Nun war allen klar, der Triumph in der Gruppe sollte nur etwas wert sein, wenn das folgende Halbfinale gegen den USV Halle gewonnen werden konnte. Dies war gleichbedeutend mit der Qualifikation zur DM in Paderborn und das primäre Ziel vom Team aus Potsdam. Von Beginn an war allerdings klar, dass man die ganz dicken Brocken schon in der Gruppe geknackt hatte. Dennoch spielten das gesamte Team um Kapitänin Emilia Weske konsequent und ohne etwas anbrennen zu lassen. Diese Konsequenz im Spiel aller Spielerinnen war es zu verdanken, dass das Halbfinale und die damit verbundene Qualifikation schnell und sicher eingetütet wurde. Sieg im Halbfinale 2:0.

Damit war es geschafft und alle waren happy dennoch hatte man an diesem Tag noch ein weiteres Ziel. Man wußte man kann an diesem Tag einen Titel gewinnen und nichts anderes forderte Trainer Björn Matthes von seiner Mannschaft. Im Finale, das erwartungsgemäß gegen Bitterfeld-Wolfen gespielt wurde, zeigte die Mannschaft dann, dass sie genau verstanden hatte was von ihnen gefordert wurde. Es war die spielerische Sahnehaube auf ein Turnier, in dem sich das Team immer mehr gesteigert hat und Bitterfeld am Ende keinerlei Chancen ließ. Somit ging das Finale, in der Höhe vielleicht etwas unerwartet deutlich, an Potsdam. Der Mannschaft war das egal sie waren erschöpft, aber stolz und glücklich über ihre Leistung und dem 2:0 (25:13,25:16) Sieg im Finale.

 

Bedanken möchten wir uns wieder bei allen Mitgereisten Familie, Fans, usw.!

Ein besonderer Dank geht an die Erstligaspielerinnen und Abiturientinnen, die nicht abgesagt haben, sondern das Team unterstützt haben. Danke Emilia, Fine, Lea, Roxi, Frani und an Nati ein besonderer Dank, da sie zur Unterstützung der Mannschaft gekommen ist, obwohl sie tags zuvor im Erstliga PLayoff Viertelfinale durchgespielt hat und am Ende bei uns nicht eingesetzt werden mußte, aber trotzdem da war! Last but not least, ein dickes Dankeschön an meine hochgeschätzte Co-Trainerin Utzi, die uns dieses Jahr auch auf der DM in Paderborn unterstützen kann.

Vielen Dank für die Bilder an SC Potsdam Fanblock Volleyball!