Derbyfieber in der MBS-Arena von Potsdam

Sie sind in jeder Saison die Würze im Spielplan, die regionalen Derbys. So auch am Sonnabend, wenn der SC Potsdam um 19.00 Uhr in der MBS Arena den Tabellensechsten, Köpenicker SC Berlin, empfängt.

In den vergangenen Jahren gestalteten sich diese Vergleiche immer auf Augenhöhe mit wechselseitigen Erfolgen, außer in der vergangenen Saison. Da gab es ein 3:0 bzw. 3:1 für das Team von Cheftrainer Alberto Salomoni gegen die Schmetterlinge aus Berlin.

Beide Mannschaften kennen sich bestens und haben in der Vorbereitung auf die laufende Meisterschaft einige Trainingseinheiten gemeinsam bestritten. Mit den Gästen aus der Hauptstadt läuft am Sonnabend ein Team auf, was mit zwei Siegen über Hamburg und den starken Straubingerinnen positiv überraschen konnte und durch ihren 6. Tabellenplatz eine Bestätigung der gegenwärtig guten Verfassung hat.

Ganz so gut lief es beim SC Potsdam noch nicht. Da stehen 3 Punkte und der 10. Tabellenplatz auf der Habenseite. Die neu formierte Mannschaft arbeitet hart an der Erlangung einer durchgängigen Spielkonstanz, welche letztlich gerade im letzten Auswärtsvergleich in Münster beim 2:3 fehlte und am Ende wichtige Punkte kostete. „Der Druck auf unsere Mannschaft ist enorm. Ich bin überzeugt, dass wir dennoch das Potential haben, um oben mitspielen zu können“, äußert sich optimistisch Diagonalangreiferin Saskia Hippe unmittelbar vor dem Match.

Allerdings fehlten dem Trainergespann u.a. mit Lisa Gründing (MB) sowie Annegred Hölzig (AA) verletzungsbedingt zwei Leistungsträger. Diana Arrechea (AA) stieß aufgrund von Visaproblemen erst am Dienstag zum Mannschaftstraining. Damit ist die Mannschaft jetzt komplett. Lisa Gründing hat bereits wieder erste Trainingseinheiten absolvieren können. „Ob diese Spielerinnen bereits am Sonnabend schon zum Einsatz kommen können, wird erst unmittelbar vor dem Anpfiff entschieden“, äußert sich  Alberto Salomoni zu dieser Personalsituation.

Trotz des nicht ganz geglückten und so erwarteten Saisonstarts ist die Zielsetzung für das mit viel Spannung erwartete Berlin-Brandenburg Derby klar, „wir wollen mit den Punkten zum Mittelfeld aufschließen, es ist ein ganz wichtiges Match für uns“, äußert sich der Coach eindeutig. Er erwartet ein ausgeglichenes Spiel gegen einen sehr gut gestarteten und motivierten Gegner, welcher mit enormen Kampfgeist agiert, dessen bisherige Ergebnisse belegen dieses nachhaltig.

Dabei werden die Potsdamer Ladys um Kapitän Regina Mapeli-Burchardt nicht nur gegen die Köpenickerinnen auf dem Feld zu bestehen haben, sondern auch die zahlreichen mitgereisten Fans. Sichert euch jetzt noch ein Ticket und unterstützt die Volleyballerinnen des SC Potsdam.