Potsdam beendet Pflichtspielserie mit Sieg gegen Hamburg

Zwei anstrengende Wochen liegen hinter dem SC Potsdam. In drei aufeinanderfolgenden Spielen mussten drei Siege her. Mit 9 Punkten ist die Ausbeute am Ende der Pflichtspielserie genau so gelaufen, wie es sich der SC Potsdam vorgestellt hat.

Denn auch gegen das Volleyball Team aurubis Hamburg gab es am Sonntagnachmittag einen 3:1 Erfolg zu bejubeln.

Vor 835 Zuschauern zeigte das Team von Trainer Alberto Salomoni von Anfang an, dass es als Favorit auf dem Feld steht und holte sich den ersten Satz mit 25:19 auf sein Konto. Alberto Salomoni vertraute dabei Giulia Carraro (Zuspiel), Lisa Gründing (Mittelblock), Kathy Radzuweit (Mittelblock), Michala Kvapilová (Diagonal), Nikola Radosova (Außen), Seomara Sainz (Außen) und Lisa Rühl (Libera) in der Startaufstellung. Bernarda Cutuk, die Mittelblockerin, die zuletzt verletzt gefehlt hatte, blieb zunächst auf der Auswechselbank.

Auch im zweiten Satz sah der Italiener keinen Anlass zu wechseln. Die Potsdamerinnen traten souverän, spielsicher und angriffslustig auf. Hamburg – auf der Gegenseite – machte einen Fehler nach dem anderen, sodass Kathy Radzuweit und Co. relativ leichtes Spiel hatten und auch den zweiten Satz überdeutlich mit 25:13 gewannen. Im dritten Durchgang gab es für die Zuschauer einen spektakulären Ballwechsel zu bestaunen. Über mehrere Minuten duellierten sich beide Teams am Netz, dabei fischte Lisa Rühl mit der flachen Hand noch einen Ball vom Boden, Nikola Radosova errannte einen schon totgeglaubten Ball noch und brachte ihn zurück ins Spiel, immer wieder sprang der Ball vom Netz zurück ins Feld und wurde mit sämtlichen Körperteilen wieder zurück ins Spiel gebracht. Den Big Point holte sich dann auch der SC. Doch in der Folge gingen die Potsdamerinnen wohl etwas leichtsinnig zu Werke. Kleine Fehler schlichen sich ein und so konnte Hamburg immer mehr auch sein Spiel aufziehen. 16:13 lagen die Gäste plötzlich vorne, Potsdam arbeitete sich wieder auf 17:17 heran, doch den Hamburgerinnen gelang es wieder sich mit 20:17 abzusetzen. Auch die Wechsel auf Potsdamer Seite – Ivonee Montaño für Michala Kvapilová und Doreen Engel für Giulia Carraro – brachten nicht die nötige Wende und so ging der dritte Satz mit 25:19 an Hamburg.

Und so sahen die Zuschauer in der MBS-Arena mal wieder einen vierten Satz. Hier trat der SC Potsdam zunächst wieder genau so souverän auf, wie in den ersten beiden Sätzen. Mit 5:0 legten sie vor, beim 14:13 wurde es doch noch einmal spannend, doch am Ende machte Nikola Radosova mit einem Angriff zum 25:18 den Sack zu und ließ ihr Team über die nächsten drei Punkte jubeln.

Als wertvollste Spielerinnen wurden Hamburgs Kylin Muñoz und Potsdams Seomara Sainz gewählt.

Mit 27 Punkten auf dem Konto verteidigten die Potsdamerinnen ihren fünften Tabellenplatz. Am nächsten Samstag geht es nun zum Tabellendritten nach Schwerin.

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