Potsdam entführt die Punkte aus Erfurt

Im Mittwochspiel gelang dem SC Potsdam der erhoffte Auswärtserfolg gegen Schwarz-Weiß Erfurt. Nach 1:09 Std. stand es 3:0 (25:16, 25:18,25:20).

Durch diesen Dreier übernahmen die Brandenburgerinnen mit 17 Punkten vorerst die Tabellenführung. Allerdings kann sich dieses Bild noch ändern, da Stuttgart, sowie Schwerin noch nicht ihren 7. Spieltag ausgetragen haben.

Cheftrainer Guillermo Hernandez begann mit der gewohnten Aufstellung, ließ diesmal allerdings von Beginn an Ana Escamilla für die verletzte Anne Hölzig bei dieser Auswärtsaufgabe in der Riethsporthalle auflaufen. Später kam noch Denise Imoudu auf das Feld. Der SC Potsdam begann zielstrebig und druckvoll wie man es wollte und hatte nach dem zwischenzeitlichen 4:5 den ersten Satz dann auch fest in der Hand und konnte sich im weiteren Verlauf eine deutliche Führung erkämpfen und letztlich diesen Auftakt mit 25:16 zu Ende bringen.

Nahtlos schloss die Mannschaft an die Leistung des ersten Satzes an, ja er wurde wieder souverän auf die Habenseite gebracht. Hier gelang es dem Team von Cheftrainer Guillermo Hernandez bereits in der Anfangsphase sich deutlich (9:2) abzusetzen und diesen Vorsprung zu halten. Letztlich widerspiegelt das 25:18 auch den Verlauf des Satzes zu Gunsten der Potsdamerinnen wieder.

Im Dritten wollten es die Gastgeberinnen wissen und mit all ihren zur Verfügung stehenden spielerischen Mitteln diesen für sich entscheiden und sie waren da konsequent in ihren Aktionen und bestimmten den Ablauf und hatten diesen bis zum 16:16 in der Hand und lagen zeitweilig mit vier Punkten (5:8) vorn. Gab es eine Überraschung? Doch nach dem 16:16 Ausgleich hatte der SC Potsdam die Qualität in den eigenen Reihen, diesen Fight nach drei Sätzen erfolgreich zu gestalten, wo dieser Sieg in Ordnung geht und das Guillermo-Team in der Tabelle ganz nach oben bringt.

Die erfolgreichsten Punktesammlerinnen waren beim SCP Ana Escamilla (16), Lisa Gründing (13) und mit zehn Zählern Sofija Medic und die als ‚MVP‘ geehrte Antonia Stautz.

Mit diesem sechsten Erfolg im siebenten Meisterschaftsspiel konnte sich der SC Potsdam viel Selbstvertrauen für das am kommenden Mittwoch (04.12.) stattfindende CEV-Pokalspiel gegen Dinamo Kazan holen.