Zwischenrundenabschluss: Potsdam unterliegt in Dresden

Der SC Potsdam beendet die Zwischenrunde auf Rang vier. Im letzten Spiel vor den Playoffs kassierte das Team von Chefcoach Riccardo Boieri am Samstag eine 1:3-Niederlage (25:21, 19:25, 13:13, 20:25) beim Dresdner SC. Nach dem Gewinn des ersten Satzes konnten die Gäste sogar noch auf den Sieg und damit auf Rang drei der Zwischenrundentabelle hoffen. „Dann hat unsere Annahme nicht mehr so gut funktioniert“, so Außenangreiferin Greta Kiss hinterher. „Das führte dazu, dass es schwierig war, unser System aufrechtzuerhalten. Im Block waren wir nicht mehr so stark. Und wir konnten unsere Angriffe nicht mehr wie noch am Anfang abschließen.“

Den ersten Punkt der Partie machte SCP-Kapitänin Kristina Guncheva, die einen zweiten Ball direkt verwandelte. Es folgte ein Aufschlagfehler von Anastasia Cekulaev (1:1), ehe Antonia Stautz die Linie entlang zum 2:1 für die Gäste traf. Doch dem Dresdner SC gelang mit einem Block wenig später selbst die Führung (3:2). So knapp es zunächst auch zuging, der Auftakt in die Partie war kein Spiegelbild von dem, was danach kam. Denn die Gastgeberinnen setzten sich mit 9:5 ab, sodass SCP-Coach Boieri eine Auszeit nahm. Scheinbar mit Erfolg – denn nach einem Block von Suvi Kokkonen lag Potsdam plötzlich mit 13:12 vorn. Beim Spielstand von 17:16 für den DSC brachte Boieri im Zuspiel Raquel Lazaro (für Guncheva) und Danielle Harbin (für Taubner) in die Begegnung. Das zahlte sich direkt aus – Veronika Djokic traf per Block zum 18:17 für die Gäste. Danach setzte sich Potsdam beim Service von Lazaro mit fünf Zählern ab (22:17). Symptomatisch: Ein Fehler von Dresdens Hester Jasper sorgte beim zweiten Satzball für das 25:21 der Gäste.

Potsdam begann den zweiten Durchgang bis auf eine Ausnahme mit seiner Starting Six. Denn Boieri setzte, wie schon zum Ende des ersten Satzes, auf Greta Kiss (für Kokkonen). Diesmal erwischten die Dresdnerinnen den bessern Start (5:1). Später betrug die DSC-Führung sogar sieben Punkte (11:4). Die hohe Fehlerquote, die im ersten Satz noch bei den Gastgeberinnen lag, bereitete jetzt dem SC Potsdam Sorgen. Dabei glänzten beim Dresdner SC besonders Tia Naomi Jimerson und Grace Elisabeth Frohling. Zwar schrumpfte der Vorsprung in der Folge zwischenzeitlich, doch beim Stand von 22:15 betrug er erneut sieben Punkte. Damit war den Gastgeberinnen der zweite Durchgang nicht mehr zu nehmen. Am Ende hieß es 25:19 für die DSC-Volleyball-Damen.

Zu Beginn von Satz drei blieb der SC Potsdam bei seiner vorherigen Formation. Doch DSC-Zuspielerin Sarah Straube sorgte direkt mit einem Ass für das 1:0. Jasper legte nach (2:0). Die Gastgeberinnen bauten ihren Vorsprung weiter aus (6:1). Immerhin fand Tara Taubner danach besser in die Begegnung. Doch die Diagonalspielerin allein war nicht in der Lage, das Spiel in eine andere Richtung zu drehen. So baute Dresden die Führung durch Jennifer Janiska auf 10:5 aus. Später gelang ihr das 14:8. Die Gastgeberinnen erhöhten weiter – auf 23:10. Damit wurde der dritte Durchgang zu einer klaren Angelegenheit für den Dresdner SC. Ein Block von Jimerson besiegelte schließlich den zweiten Satzgeginn der Gastgeberinnen (25:13).

Damit war klar, dass sich der SC Potsdam in der Zwischenrundentabelle nicht mehr auf Rang drei schieben konnte. Und das war auf dem Spielfeld spürbar. Obwohl Boieri nach dem 15:18 erneut Lazaro und Harbin in die Partie brachte, waren die Gäste aus der Landeshauptstadt Brandenburgs nicht mehr in der Lage, die Dresdnerinnen noch einmal vor große Probleme zu stellen. Am Ende gaben die Potsdamerinnen den vierten Satz mit 20:25 ab. Wieder war es Jimerson, die für den letzten DSC-Punkt sorgte.

Als Nächstes geht es für Potsdam im Playoff-Viertelfinal-Heimspiel gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen weiter. Die Partie findet am 24. März um 17.00 Uhr in der MBS Arena statt.

Ergebnis: 3:1 (21:25, 25:19, 25:13, 25:20)

Starting Six SC Potsdam: Antonia Stautz (Außenangriff), Tara Taubner (Diagonal), Anastasia Cekulaev (Mittelblock), Veronika Djokic (Mittelblock), Kristina Guncheva (Zuspiel), Suvi Kokkonen (Außenangriff) und Justine Wong-Orantes (Libera)

Zuschauer: 2.928

Most Valuable Player: Tia Naomi Jimerson (Gold), Antonia Stautz (Silber)

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Foto: SCP-Jubelszenen gab es in Dresden eher zu Beginn des Spiels (Bildquelle: Nicol Marschall)

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