Rückrunde startet in Dresden

Mit hoffentlich genügend Selbstvertrauen startet für den SC Potsdam am Mittwoch um 19 Uhr die Rückrunde mit dem Auswärtsspiel beim Dresdner SC.

Die Partie wird live auf Sport1 im FreeTV gezeigt und sollte nicht nur deswegen reich an Spannung sein. Rein die Fakten betrachtet, scheint es zunächst eine klare Angelegenheit für Dresden zu werden: Das Team von Alexander Weibl steht mit elf Siegen aus zwölf Spielen auf dem Spitzenplatz der Bundesliga-Tabelle, der SC Potsdam rangiert hingegen mit nur vier Siegen auf Platz 8. Mit Piia Korhonen stellt der Dresdner SC die aktuelle Topscorerin der Liga, Marta Drpa – Potsdams beste Punktesammlerin – liegt mit 29 Punkten weniger auf Platz 4 dieses Rankings. Der Dresdner Angriffseffizienz von 29,9% (Spitzenwert in der Liga) stehen lediglich 17,2% (Platz 9) der Potsdamer gegenüber. Ähnlich sieht es mit der Zuspieleffizienz aus: 29,7% zu 16,7%.

Doch bei all diesen Zahlen sollte man nicht vergessen, dass die einzige Niederlage der Dresdnerinnen auf den SC Potsdam zurück zu führen ist. Am ersten Spieltag der Saison sahen die Zuschauer in der MBS-Arena ein spannungsgeladenes, hart umkämpftes Spiel, welches mit 3:2 an die Gastgeberinnen ging. Und so dürfen die Potsdamer Fans auch dieses Mal hoffen. Zudem zeigt der Trend der SC-Mannschaft nach oben. Gegen Aachen zeigten Ivona Svobodnikova und Co. eine beherzte, kämpferische Leistung und musste sich am Ende nur knapp und unglücklich mit 2:3 geschlagen geben. Der 3:0-Sieg am Samstag beim VCO Berlin sollte weiteres Selbstvertrauen gegeben haben und mögliche taktische Spielzüge konnten bereits getestet werden.

„Dresden spielt derzeit seine vielleicht beste Saison“, sagt der Potsdamer Trainer Davide Carli und lobt vor allem deren Zuspielerin Mareen Apitz. „Aber ich glaube auch, Dresden hat Respekt vor uns. Nicht nur wegen der Niederlage zum Saisonstart“, sagte Carli. „Den Respekt müssen wir uns wieder verdienen. Wir sind natürlich nur Außenseiter und Dresden der Favorit. Aber schon bei der 1:3-Niederlage im Pokal-Viertelfinale in Dresden haben wir teilweise ein gutes Spiel gezeigt. Aber wir müssen schon über uns hinauswachsen, um in Dresden eine Chance zu haben“, so der Italiener weiter.

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